Ostheim

Ostheim: Lichtenburggemeinde traf sich

Die Lichtenburggemeinde kümmert sich um den Erhalt des Ostheimer Wahrzeichens.
Die Lichtenburggemeinde kümmert sich um den Erhalt des Ostheimer Wahrzeichens. Foto: Eva Wienröder/Archiv

Eine Menge zu berichten gab es bei der Generalversammlung der Lichtenburggemeinde-Rhönklubzweigverein. Die gut besuchte Zusammenkunft in der Burggaststätte zeugte von regen Aktivitäten. Dabei wurde deutlich, wie viel der Verein ehrenamtlich leistet. Die Vorstandschaft war sehr rührig, um die zahlreichen Aktivitäten zu organisieren, Veranstaltungen ebenso wie die Pflege- und Unterhaltsmaßnahmen rund um die historischen Gemäuer.

Die Fürsteherin berichtete vom Flohmarkt, dem Sommernachtsfest und der mit dem SC Ostheim veranstalteten Abendwanderung mit Sonnwendfeuer. Beim Weihnachtsmarkt war man wieder mit einem Verpflegungsstand vertreten.

Auch die Gemeinschaft ist wichtig

Gemeinschaftliche Unternehmungen kommen nicht zu kurz. So findet jeden Monat ein Stammtisch in der Gaststätte statt und man hatte im vergangenen Jahr auch einen Vereinsausflug organisiert. Kulturwartin Christine Grösch unterbreitete schon einmal Vorschläge für den nächsten Vereinsausflug.

Wienröder dankte allen Helfern, insbesondere Wendelin Memmel, Harald Nix, Gerhard Grenzer und Roland Münch, die sich laufend um die Burg gekümmert haben, wenn es zum Beispiel um kleinere Reparaturen, um die Pflege der Anlage oder die Baustellenbetreuung ging. Memmel hatte zudem als Geräte- und Wegewart reichlich zu tun, wie sein Bericht aufzeigte. Rund 230 Arbeitsstunden wies seine stolze Bilanz aus.

Bei Brautpaaren sehr beliebt

Die Lichtenburg erfreut sich großer Beliebtheit bei Brautpaaren. Im vergangenen Jahr wurden elf standesamtliche Trauungen durchgeführt. Wienröder lobte Edeltraud Nix, die sich vor Ort um die Vorbereitungen kümmert, was mit großem Aufwand verbunden ist.

Sämtliche Erlöse aus den Aktivitäten des Vereins kommen dem Erhalt der Burganlage zugute. Und es gibt auch Gönner, die mit Spenden unterstützen. Besonderer Dank ging an die Schreinerei Weisenseel, die neue Fenster für den Turm und die Gaststätte gestiftet hat und an Helmut Gleichmann für das aufwändig gestaltete Modell der Burg.

Im vergangenen Jahr wurden von der Rhönklubsparte 16 Wanderungen, davon elf mit dem SC Ostheim angeboten. Wie Harald Nix berichtete, hat sich das Gesundheitswandern fest etabliert.

Burggaststätte bleibt Sorgenkind

Großes Sorgenkind bleibt die Burggaststätte. Hier tun eine grundlegende Modernisierung der Küche und eine Sanierung der Gasträume not. Mühselig und langwierig erweisen sich die Verhandlungen mit den verschiedenen Behörden. Eine unbefriedigende Situation, wie Wienröder anmerkte. Auch im Punkto Rettungstreppe hat sich noch keine Lösung ergeben. So darf der Rittersaal weiterhin nicht genutzt werden, da die strengen Auflagen des Brandschutzes nicht erfüllt werden können. "Hier ist weiter Geduld gefragt“, sagte Wienröder und bekräftigte, dass die Vorstandschaft weiter am Ball bleiben werde.

Mehr Unterstützung hätte man sich auch für die Sanierung die Tanzhalle gewünscht. Der Verein hat schon viel in Eigenregie geleistet, die zunächst in Aussicht gestellte staatliche Beihilfe bleibt aber nun wohl aus.

Vor einigen Jahren hat der Burgenforscher Zeune Teile der Burganlage untersucht. Man möchte von ihm gerne noch eine Restbefundung durchführen lassen. Zuschussanträge wurden gestellt, aber auch hier wartet man noch auf einen Bescheid.

Freistaat muss seinen Aufgaben nachkommen

Bürgermeister Ulrich Waldsachs bedauerte, dass sich die Verhandlungen mit den staatlichen Stellen so zäh gestalten. Der Verein tue sein Möglichstes. Aber wenn es um die dringend notwendigen großen Maßnahmen gehe, müsse der Freistaat als Eigentümer seinen Aufgaben nachkommen, so der Bürgermeister.

Alle drei Jahre wird bei der Lichtenburggemeinde-Rhönklubzweigverein neu gewählt. Einstimmig im Amt bestätigt wurden die erste Fürsteherin Doris Wienröder, ihr Stellvertreter Harald Nix und Schatzmeisterin Nicole Eckert. Alexander Trost übernimmt von Bernd Seyd den Posten des Schriftführers. Wendelin Memmel ist Wege- und Gerätewart, Harald Nix Wanderwart und Christine Grösch Kulturwart. Beisitzer sind Roland Münch, Udo Schlott, Edeltraud Nix und Carmen Huber. Die Kassenprüfung obliegt Maritta Waldsachs und Annerose Memmel.

Für 2020 sind wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant: Flohmarkt am 17. Mai, Abendwanderung mit Sonnenwendfeuer am 27. Juni, Sommernachtsfest mit der Band "Chicago" am 11. Juli und Weißwurstfrühschoppen mit dem Musikverein am 12. Juli.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Ostheim
  • Eva Wienröder
  • Brandschutz
  • Brautpaare
  • Burgen
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Flohmärkte
  • Hochzeiten
  • Musikvereine
  • Sanierung und Renovierung
  • Standesamtliche Trauung
  • Ulrich Waldsachs
  • Vereine
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!