Ostheim

Ostheim: Senioren-Wohnanlage wird neu gestrichen

Die Farbgebung der neuen Service-Wohnanlage in der Heimegasse entspricht nicht der Gestaltungssatzung der Stadt Ostheim und muss angepasst werden. Foto: Eva Wienröder

Der Elternbeirat der Grundschule Ostheim hat ein Schreiben an die Stadt gerichtet. Darin sind die Einschränkungen, die die derzeitige Auslagerung der Schule in Container in Willmars mit sich bringt, aufgelistet, informierte Bürgermeister Ulrich Waldsachs bei der Stadtratssitzung am Dienstag. Um den Schülern die restliche Bauzeit zu „verschönern“, haben Elternbeirat und Schulleitung zusätzliche Aktionen, wie zum Beispiel ein Zirkusprojekt, geplant. Um dies zu ermöglichen, bittet der Elternbeirat die Stadt um eine Spende.

Der Stadtrat befürwortet das Ansinnen und sicherte seine Unterstützung zu. „Das ist ein wichtiges Signal“, hieß es mehrfach aus dem Gremium. Man möchte zunächst noch vom Elternbeirat in Erfahrung bringen, wie die Spende verwendet werden soll und welcher Betrag gewünscht wird, um dann die Höhe der Zuwendung festlegen zu können.

Funklöcher in den Ortsteilen schließen

Die Stadt Ostheim möchte sich auch für das Aktionsprogramm der Telekom „Wir jagen Funklöcher“ bewerben, mit dem Ziel, die Mobilfunkversorgung in den Stadtteilen Oberwaldbehrungen und Urspringen zu verbessern. In Oberwaldbehrungen wurden als Standorte das Dorfgemeinschaftshaus, das Ferienheim oder das Feuerwehrhaus vorgeschlagen. Ratsmitglied Thomas Orf regte an, auch Urspringen mit einzubeziehen, da er dort von gravierenden Verbindungsproblemen im Innerortsbereich wusste. Als Standort für eine Antenne würde sich dort das Dorfgemeinschaftshaus anbieten, war man sich im Gremium einig. Der Stadtrat beschloss einstimmig, beide Stadtteile für das Programm anzumelden.

Der von einem Landwirt beabsichtigen Auffüllung eines Ackers in der Gemarkung Oberwaldbehrungen stimmte das Gremium zu, ebenso der Errichtung von zwei Werbeanlagen auf einem Firmengrundstück im Gewerbegebiet „Bündt“. Am Sitzungstag war ein weiterer Bauantrag eingegangen. Dabei ging es um die kurz vor ihrer Fertigstellung befindliche Senioren-Service-Wohnanlage in der Heimegasse. Die Farbgestaltung der Gebäudefassade und die bereits begonnene Pflasterung des Hofes entsprechen nicht den baurechtlichen Vorgaben der Stadt. Aufgrund der Dringlichkeit hat der Bauherr kurzfristig einen Antrag auf isolierte Abweichung gestellt.  

Das bereitete den Ratsleuten einiges an Kopfzerbrechen, schließlich wollte man keinen Präzedenzfall schaffen. Der Verwendung von Betonsteinpflaster konnte schließlich zugestimmt werden. Dabei ist prüfen, inwieweit zumindest teilweise kalkfarbenes Pflaster statt graues verwendet werden kann. Die Farbgestaltung der Fassade muss allerdings den Vorschriften der Gestaltungsanpassung entsprechen. Wie Martina Kircher vom Bauamt erklärte, habe der Bauherr bereits Bereitschaft signalisiert, die Fassade überstreichen zu lassen.

Ladestation für E-Bikes vor dem Rathaus

Auf Antrag der SPD-Fraktion wird in Ostheim nun bald eine erste Ladestation mit vier Ladefächern für Elektrofahrräder eingerichtet. Das Gremium wählte den Standort direkt vor dem Rathaus aus. Die Ladestation wird vom Überlandwerk geliefert und auch von dem Unternehmen gefördert. Die Kosten für die Station bewegen sich bei 2500 Euro, dazu kommen 400 Euro für zwei Fahrrad-Anlehnbügel. „Das ist ein Anfang“, konstatierte SPD-Fraktionssprecher Ralf Diepholtz zufrieden. Im gesamten Gremium war man der Ansicht, dass weitere Standorte folgen könnten. Schließlich könne die ganze Stadt so mehr vom Fahrradtourismus profitieren.

Bürgermeister Ulrich Waldsachs informierte abschließend noch darüber, dass es entlang der Marktstraße wiederholt Probleme mit parkenden Fahrzeugen gebe, die die Gehwege behindern. Seitens der Stadt habe man sich deshalb dazu veranlasst gesehen, im Bereich vor der Bäckerei Schmitt einen Blumentrog aufzustellen, um die Situation für Fußgänger zu verbessern.

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