Ostheim

Ostheim: Weihnachtskrippen ganz unterschiedlich gestaltet

Der Verein "Freunde der Kirchenburg" lädt von Freitag, 29. November, bis Montag, 6. Januar, zur Ausstellung "Christus für uns geboren" ein. Der Schwerpunkt liegt auf Krippen aus der Rhön, dem Thüringer Wald und dem Erzgebirge. Hier im Bild eine Papierkrippe. Die Vorlage stammt von Josef Führich 1830/35. Foto: Maritta Waldsachs

Der Verein "Freunde der Kirchenburg" lädt von Freitag, 29. November, bis Montag, 6. Januar, zur Ausstellung "Christus für uns geboren" ein. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Krippen aus der Rhön, dem Thüringer Wald und dem Erzgebirge. Die ausgewählten Weihnachtskrippen sind aus den unterschiedlichsten Materialien wie Glas, Holz oder Porzellan usw. gearbeitet und ergänzen sich harmonisch.

In der vorjährigen Advents- und Weihnachtszeit hatte der Verein Krippen aus über 20 Ländern vorübergehend eine Herberge gegeben. In diesem Jahr werden die Räume hauptsächlich für die Kleinode der Rhön, des Thüringer Waldes und des Erzgebirges bereitgestellt und festlich geschmückt.

Verschiedene Grundmaterialien verwendet

In der Rhön und auch im Erzgebirge werden aus Holz die kleinen Figuren von den Künstlern herausgearbeitet und oft liebevoll bemalt. Im Thüringer Wald hingegen haben die Gestalter verschiedenes Grundmaterial zur Verfügung. Dort entstehen die liebgewordenen Figuren wie Maria, Josef, Christkind, Ochs und Esel aus Glas, Porzellan oder Papier.

Nicht jede Familie hatte in früherer Zeit Geld für die Anschaffung der vorher genannten Figuren. So entstanden die Papierkrippen. Gezeichnete Darstellungen des hl. Geschehens, die dann ausgeschnitten wurden. Dann klebte oder steckte man sie auf einen glatten oder modellierten Untergrund und die Krippe war fertig.

Zu den beschriebenen Krippen aus unterschiedlichen Materialien werden weitere ausgewählte Krippen aus dem benachbarten Ausland vom Verein in der ehemaligen Kirchhofschule der Kirchenburg Ostheim gezeigt. Die Öffnungszeiten: Freitag bis Montag von 14 bis 17 Uhr und vom 27. Dezember bis zum 6. Januar täglich ebenfalls von 14 bis 17 Uhr (außer 24. und 31. Dezember). Gruppenführungen sind nach Anmeldung, Tel.: (09777) 471, möglich.

Nach dem Besuch der Ausstellung lohnt sich ein Rundgang durch das benachbarte Kirchenburgen-Museum. Dort können Interessierte mehr über die Kirchenburgen Unterfrankens und Südthüringens erfahren. Fundstücke aus dem Schulglockenturm ergänzen den Rundgang durch die Zeitgeschichte. Weitere Informationen unter www.lebendige-kirchenburg.de.

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