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Pfarrer Treutlein setzt auf "sundays for future"

Pfarrer Josef Treutlein, Rektor der Wallfahrtskirche Käppele in Würzburg, feierte mit vielen Geistlichen aus der Umgebung, Pater Silvester (Saal), Prälat Bernold Rauch (Rödelmaier), Pfarrer Hans Beetz (Brendlorenzen), Pfarrer Benjamin Pereira (Großbardorf) und Diakon Konrad Hutzl... Foto: Hanns Friedrich

Bei Mariä Heimsuchung brachte Pfarrer Josef Treutlein die Fridays-for-future-Bewegung mit der Kirche in Verbindung. Die Eucharistie sei das Zukunftsprojekt der Kirche, sie sei ein großer Schatz, den es neu zu entdecken gelte. Er selbst habe den Wunsch Maria zu begleiten, möchte wissen, was sie bewegt, weil alles anders kam, als sie sich das vorgestellt hatte. Das sagte der Käppele-Rektor zu Beginn seiner eindrucksvollen Predigt beim Findelbergfest vor mehreren hundert Gläubigen. Sicher ist es selten, dass ein Geistlicher am Ende seiner Predigt spontan Beifall bekommt. Am Findelberg war dies der Fall. Von Herschfeld, Fridritt oder Hollstadt waren sie gekommen. Die musikalische Gestaltung hatte die Blaskapelle Merkershausen unter Udo Schneider übernommen.

Hunderte von Gläubigen waren zum Findelbergfest an die Wallfahrtskirche gekommen. Foto: Hanns Friedrich

Oftmals werde im Leben die Dankbarkeit vergessen, aber auch, dass Gott die Menschen liebt, sie leitet und begleitet, auch wenn es nicht gleich erkannt wird. Josef Treutlein: "Es gibt das Sprichwort: Gott hilft immer, spätestens rechtzeitig." Ein jeder, der von einer Messfeier nach Hause kommt, sollte dankbar sein und diese Dankbarkeit müsste jeden Christen zur Eucharistie hin ziehen."  In seiner Predigt ging der Rektor der Wallfahrtskirche Käppele auf die Demonstrationen der Schülerinnen und Schüler für die Umwelt ein, die unter dem Thema fridays for future stehen. "Wir Christen könnten auch sagen sundays for future, Sonntag für die Zukunft!" Wer den Sonntag hält und die Messe besucht und dafür sorgt, dass das religiöse Leben in der Ortsgemeinde nicht ausstirbt, der tut wirklich etwas für die Zukunft. "Sundays for future - die Eucharistie, das ist unser Zukunftsprojekt. Gerade die Deutschen hätten das Loben und Danken und das Beten weitgehend verlernt.

Unzufriedenheit, Neid, Mißgunst beherrschen die Menschen. Ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen sei. Möglich sei dies nur, wenn die Menschen anfangen zu loben, zu danken beten. So etwas lerne man wunderbar in der "Schule Marias". Von ihr erfahre man auf die Größe Gottes zu schauen. Ihm sollte man vertrauen, ihm seine Sorgen und Anliegen in die Hände zu legen. Nicht umsonst habe die Kirche das Magnificat im Abendgebet in die Vesper aufgenommen. Treutlein: "Mit Maria sollte man kurz und knackig jeden Abend eine dankbare Rückschau halten und mehr Dankbarkeit und Anbetung zeigen." Der emeritierte Weihbischof Helmut Bauer habe einmal gesagt: Im Magnificat wird Maria zur Vorsängerin beim Lob Gottes. Das sollte man sich verinnerlichen."

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