MELLRICHSTADT

Reich an Erstspendern

Er war einer von 50 Freiwilligen, die sich beim Blutspendetermin in der Firma Reich in den Dienst am Nächsten stellten: Mitarbeiter Volkmar, der gerne bei dieser Aktion mitgemacht hat, zusammen mit Arzthelferin Brigitte Engert vom BRK.
Er war einer von 50 Freiwilligen, die sich beim Blutspendetermin in der Firma Reich in den Dienst am Nächsten stellten: Mitarbeiter Volkmar, der gerne bei dieser Aktion mitgemacht hat, zusammen mit Arzthelferin Brigitte Engert vom BRK. Foto: Georg Stock

Die Aktion „Wir alle für die gute Sache: Blut spenden rettet Leben“ hat bei der Premiere vor zwei Jahren voll eingeschlagen. Das Blutspendemobil des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), dieser Tage wiederum auf dem Firmengelände der Reich GmbH stationiert, steuerten heuer 50 Firmenangehörige an, um von ihrem Lebenssaft zu spenden. Davon waren immerhin 17, die sich erstmals in den Dienst am Nächsten stellten, „eine großartige Zahl“, wie Petra Fuchs als Leiterin Sozialarbeit im BRK-Kreisverband Rhön-Grabfeld bilanzierte.

Warum diese Aktion, die zum zweiten Mal für die Mitarbeiter des Mellrichstädter Unternehmens angeboten wurde? Die Antwort ist schlicht: Die Menschen mit dem Thema Blutspende dort zu erreichen, wo sie arbeiten und leben. „Schenke Leben – spende Blut“ und „Hilfe, die ankommt“ – so warben die Motive am Blutspendemobil und den BRK-Begleitfahrzeugen um die Spendenbereitschaft der Menschen. Gerade durch die Kooperation des Blutspendedienstes mit Unternehmen sei es gelungen, den Spenderservice auszubauen und neue Freiwillige für die Blutspende zu gewinnen, betonte Matthias Freund, Gebietsreferent beim BRK-Blutspendedienst. „Spendetermine bei Unternehmen weisen einen hohen Erstspendeanteil auf.“

Darauf setzt auch die Geschäftsführung der Firma Reich, die die Aktion unterstützt. So machte André Reich deutlich: „Die Zeit der Blutspende, die die Mitarbeiter mit etwa einer Stunde aufbringen müssen, stellt der Betrieb gerne zur Verfügung.“ Denn diese Aktion sei auch „Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements“, ergänzte Nina Reich. Beide Geschäftsführer nahmen sich die Zeit, um sich von Gebietsleiter Freund über die Vorschriften zur Blutspende unterrichten sowie über die medizinischen Vorgaben und persönlichen Voraussetzungen informieren zu lassen, die an die freiwilligen Spender gestellt werden.

Unter die Erstspender hatte sich in diesem Jahr Mitarbeiterin Lydia gemischt, die bei „der guten Sache“ einfach mitmachen wollte. „Das ist der perfekte Moment. Toll, dass es in der Firma die Möglichkeit dazu gibt“, erklärte sie. Platz genommen auf der Spendeliege hatte auch Volkmar, der nach einer Blutspende-Pause – bedingt durch mehrere berufliche Aufenthalte in den USA – sich wieder in den Dienst am Nächsten stellen wollte. „Wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, mache ich das gerne.“

Dem Team vom Blutspendedienst gehören ein Arzt und vier medizinische Kräfte an, die von mehreren Mitgliedern der BRK-Bereitschaft Mellrichstadt unterstützt werden. Schließlich ist der Ablauf der Blutspende im Blutspendetruck, der mit sieben Spendeliegen ausgestattet ist, gleich den Regelterminen. Um die betriebsinterne Terminvergabe hatte sich das Personalbüro gekümmert und die Organisation zusammen mit dem Betriebsrat in die Hand genommen.

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