HASELBACH

Rezept zum Glücklichsein: Dankbarkeit

Zeiträume: Jan Primke und Katja Zimmermann spielten in den Christlichen Gästehäusern Hohe Rhön Lieder zum Lob und zur Ehre Gottes. Foto: Eckert

„Zeit wird nichtig, Probleme werden unwichtig, wenn ich deine Nähe spüre.“ Diese Liebeserklärung an Gott sangen Jan Primke (Dortmund) und Katja Zimmermann (Gummersbach) zu Beginn der Veranstaltung „Zeiträume“ in den Christlichen Gästehäusern Hohe Rhön und luden damit ein, sich Zeit für Gott zu nehmen.

Organisator Stefan Schroth machte das bewusste Danken und Dankbarkeit zeigen zum Thema. Ab Oktober wurde von der evangelischen Kirche und verschiedenen ihr nahe stehenden Glaubensgemeinschaften das „Jahr der Dankbarkeit“ ausgerufen. Eine Studie habe gezeigt, dass Menschen in den ärmsten Ländern der Welt am dankbarsten sind. Deutschland rangiere in dieser Studie ziemlich am Ende der Skala. Nun könne man sich darüber Gedanken machen, warum die Menschen in den ärmeren Ländern dankbarer und glücklicher sind als in vergleichsweise wohlhabenden Ländern. Wie also wird man ein glücklicher Mensch? „Das Rezept zum Glücklichsein ist Dankbarkeit“, sagte Schroth. „Wer ein glücklicher Mensch sein will, muss nicht den Checkpott knacken, sondern einfach nur dankbar sein.“

Das Jahr der Dankbarkeit sei eine tolle Möglichkeit Dankbarkeit zu üben. Jeder Einzelne könne sich täglich überlegen, für was er dankbar sein möchte. Stefan und Anke Schroth haben sich vorgenommen, mit ihren Kindern ein Dankbarkeitsbuch zu führen und regelmäßig ihren Dank niederzuschreiben.

Die Zeiträume-Veranstaltung war eine gute Gelegenheit, mit der Dankbarkeit zu beginnen, ob im stillen Gebet oder im Gespräch mit den Besuchern. Zeiträume, das ist Missio-Camp unter dem Jahr. Alle zwei Monate geben die Schroths Raum und Zeit für Glauben, Liebe Hoffnung, Gebet, Musik, Gemeinschaft und Gastfreundschaft Es soll eine Zeit sein, in der man Gott erleben kann und in der Gott den Menschen begegnet. „Mit diesem Angebot wollen wir für die Region eine Veranstaltung anbieten, in der man auftanken kann“, so Anke Schroth.

Die Predigt übernahm Armin Trauernicht, Pastor aus Uttrichshausen, der am Beispiel von Petrus aufzeigte, dass Versagen für Jesus kein Grund ist, Menschen zu verwerfen. Petrus habe Jesus dreimal verleugnet. Nach der Auferstehung gab es keine Vorwürfe, Jesus stellte Petrus nur die Frage: „Hast du mich lieb?“ Diese Frage stelle er auch den Menschen heute. „Es geht nicht darum, möglichst religiös oder spirituell zu sein, sondern es geht im Glauben immer um die Beziehung zum lebendigen Gott.“

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