Löhrieth/Wülfershausen

Rhön-Grabfelder erfolgreich beim Blasrohr-Weltcup

Sie waren beim 1. Krüger-Blasrohr Weltcup im Scheibenschießen, einer Weltpremiere, dabei (von links): Julian Schötz (SV Wülfershausen), Heiko Barthel, Tobias Christ, Günter Menninger, Sven Erhart, Christian Freibott, Marco Jacopino, Maximilian Christ, Manuela Christ (alle Tell Lö... Foto: Tell-Löhrieth

Auf der Olympia-Schießanlage in Hochbrück bei München startete der erste Krüger-Blasrohr Weltcup im Scheibenschießen. Aus dem Schützengau Rhön-Grabfeld beteiligten sich zehn Blasrohr-Schützen an dieser Weltpremiere. Sieben vom Schützenverein Tell Löhrieth und zwei Herren vom Schützenverein Wülfershausen. Viele Bekannte traf man vor Ort und die Löhriether machten spontan einen Freundschaftskampf mit einem Schwabacher Verein aus.

Julian Schötz (SV Wülfershausen) belegte in der Klasse „Blasrohr Herren“,  mit 1116 Ringen unter 70 Teilnehmer Platz sieben, Karl-Michael Siebenlist (SV Wülfershausen)  erreichte mit 1080 Ringen unter 65 Teilnehmerin der Klasse „Blasrohr Master“ immerhin noch einen guten Mittelplatz. Maximilian Christ (SV Löhrieth) belegte unter 21 Teilnehmern in der Klasse „Blasrohr Schüler A“ den 13. Platz.

250 Stundenkilometer

Für die übrigen Teilnehmer standen das Erfahren eines solchen Wettbewerbs und vor allem Spaß und Freude im Mittelpunkt. Am ersten Wettkampftag hatten alle gute Ergebnisse geschossen und so ging man mit guten Erwartungen in den zweiten Wettkampftag. Da allerdings konnte man die Ergebnisse nicht halten. Zusammenfassend meinten die Schützen aus Löhrieth und Wülfershausen: "Es hat allen Spaß gemacht, neue Kontakte wurden geknüpft, man konnte sich mit zahlreichen Schützen austauschen und den Erfahrungshorizont erweitern."

Die Idee zum Krüger-Blasrohr Weltcup war 2017 aufgekommen, als eine bayerische Blasrohrabordnung an der ersten Europameisterschaft mit dem Blasrohr im 3D-Parcours in Österreich teilgenommen hatte. Es war ein ambitioniertes Vorhaben für einen Landesverband, da es weltweit weder ein wettkampftaugliches Regelwerk noch eine meisterschaftserprobte Ausschreibung gab. Letztendlich entschieden sich die Organisatoren für zwei Durchgänge à 60 Pfeile an zwei Tagen, die dann zu einem Gesamtergebnis addiert wurden.

Pro Durchgang ließen 64 Sportler – bunt gemischt von der Schüler- bis zur Masterklasse und Schützen mit Handicap – ihre Pfeile fliegen. Die größte ausländische Delegation stellte Frankreich mit 17 Sportlern. Auch aus Österreich kam eine größere Gruppe an Startern. Geschwindigkeitsmessungen für die “gepusteten Pfeile” ergaben im Durchschnitt  um die 159 Stundenkilometer, der Top-Wert lag bei 250 Stundenkilometer. Wie der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) mitteilt, waren  nahezu  300 Blasrohrschützen aus neun Nationen am Start: Algerien, Frankreich, Kroatien, Österreich, Spanien, Südkorea, Türkei, Vereinigte Staaten von Amerika und  Deutschland.

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