Bad Neustadt

Rhön-Gymnasium: Auszeichnung als Umweltschule in Europa

Das Rhön-Gymnasium Bad Neustadt wurde als Umweltschule ausgezeichnet. Foto: LBV

In Eggolsheim wurden 152 Schulen aus Oberfranken, Unterfranken und Teilen Mittelfrankens als "Umweltschule in Europa - Internationale Nachhaltigkeitsschule" ausgezeichnet, darunter auch wieder das Rhön-Gymnasium Bad Neustadt. Die Auszeichnung erhalten Schulen, die innerhalb eines Schuljahres zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des Landesbunds für Vogelschutz vorlegen.

Das erste Projektthema "Nachhaltigkeit in der Schule verankern" griff man am Rhön-Gymnasium in einer Vielzahl von Initiativen auf. Das Müllkonzept wurde überarbeitet und die Mülltrennung verbessert. Weiterhin konnte der Strombedarf der Schule vollständig auf die Versorgung mit Ökostrom umgestellt werden. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Rhön intensiviert und im April 2019 ein gemeinsamer Kooperationsvertrag unterschrieben, der das Rhön-Gymnasium nun auch als "Biosphären-Schule" auszeichnet. Im Rahmen des "Lupinenprojekts" bestand bereits eine Patenschaft für ein gefährdetes Areal in der Höchrhön. Im Schulalltag kamen neben dem Planspiel "Ökologischer Fußabdruck" die Module "Peak Oil" und "Frühstücken - gesund, nachhaltig und regional" hinzu. Auch der Projekttag, der von der Schülermitverantwortung (SMV) eigenverantwortlich organisiert wurde, stand unter dem Leitthema "Nachhaltigkeit".

Das Thema "Kunststoff" wurde aufgegriffen

Das zweite Thema, "Kunststoffe", griff die Schulfamilie im Schuljahr 2018/19 an verschiedenen Stellen auf, so etwa durch Fachartikel in der Schülerzeitung oder im Rahmen des Projekttages. Eine Sensibilisierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen erfolgte weiterhin durch ein Projekt-Seminar unter dem Titel "Plastik vergeht nicht". Bei der Projektplanung, die weitgehend eigenständig von der Projektgruppe von elf Oberstufenschülern durchgeführt wurde, setzte man sich zum Ziel, in enger Kooperation mit der Grundschule Salz eine Stationenarbeit zum Thema Kunststoffe auszuarbeiten und mit zwei Grundschulklassen durchzuführen.

Von Januar bis Juni 2019 wurden von den Projektteilnehmern neun Stationen entwickelt, die den Grundschülern einen praktischen, experimentellen Zugang zur Thematik eröffnen sollten. Die Durchführung des Projekts begann im Juli an der Volksschule Salz mit einer doppelstündigen Unterrichtssequenz, innerhalb derer Casein von Drittklässlern hergestellt wurde. Am Beispiel des Milchsteins wurden die Kennzeichen eines Kunststoffs erarbeitet. Der Gegenbesuch der Grundschüler am Rhön-Gymnasium fand im September 2019 statt. Hier konnten die Schüler ihre gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen der Stationenarbeit durch weitere Experimente vertiefen. Als Umweltbetreuer des Rhön-Gymnasiums nahm Studiendirektor Frank Oliver Fuchs die höchste Auszeichnung mit drei Sternen aus den Händen des bayerischen Umweltministers Thorsten Glauber entgegennehmen.

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