Rödelmaier

Rödelmaier: Ausgleich für die Autobahn

Viel Anerkennung gibt es für die Umgestaltung des Dorfsees. Foto: Eckhard Heise

Mit einem Fest für alle Bürger feierte Rödelmaier den Abschluss der Dorferneuerung und der Flurbereinigung. Auf einen großen Zeitraum konnten die Beteiligten dabei zurückblicken, vor allem auf Aktivitäten, die Rödelmaier nachhaltig verändert haben.

Mit Festgottesdienst, Kirchenparade und Ansprachen vor dem gemeinsamen Mittagessen beging das Dorf das Ereignis. Sogar der Behördenleiter des federführenden Amts für ländliche Entwicklung, Ottmar Porzelt, gesellte sich unter die Ehrengäste, da er vor längerer Zeit  die Verfahren begleitet hatte.

Wichtige Projekte wurden umgesetzt

Den Reigen der Festredner eröffnete Bürgermeister Michael Pöhnlein, der die Projekte der Dorferneuerung aufzählte, die im Rahmen des Verfahrens als Ausgleich für die Nachteile durch den Bau der A 71 dienen sollten. An den einzelnen Bereichen waren im Vorfeld auch schon Informationstafeln angebracht worden. Wichtigste Projekte waren das Bürgerhaus, Dorfsee, Schlosshof und der Multifunktionsplatz.  Das Flurbereinigungsverfahren befinde sich ebenfalls im letzten Stadium. Während des gesamten Prozesses seien rund 1000 Flursteine gesetzt worden.

Wolfgang Lindner, Vorsitzender Teilnehmergemeinschaft, ergänzte, dass nur noch die notarielle Eintragung der neuen Grundstücksbesitzer erfolgt, die aber voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen sein wird. Im Rahmen des Verfahrens seien rund 1,7 Millionen Euro nach Rödelmaier geflossen. Allein das Herrichten des Löhriether Wegs haben fast eine Viertel Millionen Euro verschlungen. Die Förderquote habe bei 85 Prozent gelegen.

Erneuerung der Straßen kostete einiges

Etwas geringer war das Gesamtvolumen im Dorferneuerungsverfahren. Knapp eine Million Euro seien dabei in die Erneuerung der Straßen geflossen. Hinzu kämen die Investitionen in Plätze, Gebäude und Dorfseegelände mit bald 400 000 Euro. Mehr als die Hälfte der Kosten habe dabei das Amt für ländliche Entwicklung übernommen.

Bei der Umsetzung der Vorhaben seien aber auch die Belange von Menschen mit Bewegungseinschränkungen berücksichtigt worden, bestätigte Alois Gensler, Behindertenbeauftragter des Landkreises. Aus diesem Grund überreichte er an den Bürgermeister und den Behindertenbeauftragten der Gemeinde und des VdK, Dieter Wirsing, das Signet  "Bayern barrierefrei" der Bayerischen Staatsregierung. Rödelmaier ist damit die dritte Kommune im Landkreis, die dieses Logo tragen darf.

Das Signet "Bayern barrierefrei" überreichte Alois Gensler (links) an Michael Pöhnlein (Mitte) und Dieter Wirsing. Foto: Eckhard Heise

Zu guter Letzt bemerkte der Behördenleiter, dass mit dem Abschluss des letzten Bauprojekts, des Schlosshofs, das Verfahren für Bürger aber noch nicht ganz ausgelaufen sei. Es können voraussichtlich bis 2021 Zuschüsse für private Vorhaben, wie Erneuerung von Hoftoren, Fenstern und Fassaden beantragt werden.  Außerdem verwies Porzelt auf verschiedene Programme, die der Stärkung des ländlichen Raumes dienen. So gibt es zum Beispiel ein Programm, mit dem Kleinbetriebe gefördert werden und das Teil der Strategie sei, mit der auf die wachsenden Probleme des ländlichen Raums reagiert werde. Zum Teil seien die einzelnen Initiativen mit beachtlichen Budgets ausgestattet.

                      

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