HOLLSTADT

Ruhestörung der musikalischen Art

„Ruhestörung“: Die Trommelgruppe mit diesem Namen, rekrutiert aus Schülern der Verbandsschule Hollstadt/Heustreu, begeisterte beim Saalemusicum am Donnerstagabend in Hollstadt.
„Ruhestörung“: Die Trommelgruppe mit diesem Namen, rekrutiert aus Schülern der Verbandsschule Hollstadt/Heustreu, begeisterte beim Saalemusicum am Donnerstagabend in Hollstadt. Foto: H. Friedrich

Kuno Holzheimer, Projektleiter des SaaleMusicums und künstlerischer Leiter der Bayerischen Musikakademie Hammelburg, ist begeistert: So lernen die jungen Leute Taktgefühl, so kann man sie zur Musik bringen. Gemeint hat er damit die musikalische Ausbildung der Hollstädter Nachwuchsmusiker ebenso wie die Trommlergruppe „Ruhestörung“ der Verbandsschule Hollstadt/Heustreu. Sowohl die Jungmusiker, als auch die Trommler waren gleich zu Anfang der Veranstaltung ein besonderes „Highlight“.

Durch das Programm führte an diesem Abend die stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins Hollstadt, Monika Benkert. Sie erwähnte vor allem die erfolgreiche Jugendarbeit und konnte anhand der Vorführungen den zahlreichen Gästen auch die Erfolge zeigen. So hörte man die Hollstädter Blasmusikanten ebenso wie Klarinetten. Der Beifall zeigte den Jungmusikerinnen und Musikern, daß es sich gelohnt hatte entsprechend zu üben und die Musikstücke einzustudieren.

Vorsitzender Otto Balling hieß dann Bürgermeister Georg Menninger ebenso willkommen, wie Altbürgermeister Richard Radina, Pfarrer Lorenz Maurer aber vor allem Kuno Holzheimer, dem Projektleiter des SaaleMusicums. Sein Dank ging an die zweite Vorsitzende, Monika Benkert, die die Veranstaltung moderierte. Auch der Vorsitzende nannte die gute Jugendarbeit und verwies auf Kuno Holzheimer, der mit dem „Saalemusicum Boot“ gekommen war.

Kuno Holzheimer verwies auf die hervorragende Organisation vor Ort und verwies auf das Saalemusicum, das auch eine Chance für die Jugend sei, die sich hier, wie in Hollstadt, präsentieren könne. Zum nachlassenden Regen meinte Holzheimer schmunzelnd, daß das Wasser lieber in der Saale sein sollte, als vom Himmel zu kommen. Dem Fest wünscht er viele Gäste und viel Erfolg. Zum Floß sagte der Projektleiter, daß es solch ein Floß in Michelau in echt gibt. „Dort spielen Musiker auf diesem Floß, haben ein Fäßchen Bier dabei und fahren auf der Fränkischen Saale.“

Für Bürgermeister Georg Menninger ist das SaaleMusicum alljährlich ein willkommenes Fest, das man gerne mit dem Musikverein ausrichtet. Diesem und allen Verantwortlichen sagte er deshalb ein herzliches Dankeschön. In Hollstadt könne man das kleine Floß leider nicht in der Saale zu Wasser lassen, „weil es uns sonst davon schwimmt.“ Deshalb gabs das obligatorische Foto nur direkt am Wasser.

Der Abend in Hollstadt bot dann einiges. So war als erstes die Trommelgruppe „Ruhestörung“ zu erleben, die unüberhörbar auf sich aufmerksam machte. „Das klingt gut... einfach toll... so kann man die Jugend begeistern...“ sagten die Gäste und natürlich wurden immer wieder Fotoapparat und Videokamera gezückt. Die „Nomis“ aus Hollstadt waren zu erleben und dann war sogar der Bayerische Meister der Jagdhornbläser, die Jagdhornbläsergruppe Rhön aus Bad Neustadt zu Gast. Die Seniorenbläser des Musikverein Heustreu spielten auf und die „Kärwer Hack Buam“ aus Löhrieth.

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