Hohenroth

Runde um Runde für den guten Zweck

An die 250 Schüler und Schülerinnen der Hohenrother Edmund-Grom-Schulke waren beim großen Spendenlauf rund um den Dorfsee im Herzen der Gemeinde nicht zu bremsen. Jede gelaufene Runde füllte den Spendentopf, der zu Gunsten der Kinderpalliativstation in Würzburg ausgeschüttet wer... Foto: Andreas Sietz

An die 250 Schüler aller Klassen der Edmund-Grom-Grund- und Mittelschule liefen was das Zeug hält um den See im Herzen der Gemeinde. Und das nicht nur um sportlich aktiv zu sein, sondern für einen sozialen Zweck. Im Vorfeld suchten sich die jungen "Athleten" in der Familie sowie im näheren Umfeld einen oder mehrere Sponsoren, die jede gelaufene Runde mit einem gemeinsam festgelegten Obolus nach dem "Sponsoren-Lauftag" bedenken. Auf einer Laufkarte wurde jede der etwa 500 Meter langen Runden abgestempelt und die Schüler und Schülerinnen zeigten bei bestem Laufwetter dabei richtig viel Ehrgeiz. Selbst Erstklässler brachten ihre Stempelkarte bis auf das letzte Feld in rund 90 Minuten voll. 20 Stempel passten darauf.

Der Sponsorenlauf startete gleich zu Unterrichtsbeginn mit den jüngsten Schulbesuchern. Nach eineinhalb Stunden gab es "Schichtwechsel" der Klassen. Der Elternbeirat der Schule sorgte mit seiner Vitaminbar für neue Energie. Traubenzucker, Mineralwasser, jede Menge perfekt portionierte Gemüsesnacks und frisches Obst standen auf dem Tisch bereit und der Elternbeirat schlüpfte gerne in die Rolle der Fitnesscoaches und Ernährungsberater. Und dann ging es in die nächste Laufrunde.

Extramotivation für fleißigste Läufer

Ein kleiner "Motivation-Schub" war auch, dass sich die Läufer mit den meisten Runden aus jeder Klasse über einen kleinen Preis freuen dürfen, so Schulleiterin Susanne Kolb. Aber der soziale Hintergedanke, der im Rahmen des Unterrichts mit den Schülern im Vorfeld erörtert wurde, stand ganz klar im Vordergrund. So war es ein tolles Bild, als die Lehrkräfte, die Schulbegleiterinnen und so manche anwesenden Eltern am Seitenstreifen ihrer Kinder anfeuerten und für eine weitere Runde ermutigten.

Selbst eine Großmutter nahm ihre Enkelin auf den letzten Metern an die Hand, ganz nach dem Motto "Gemeinsam schaffen wir es". Der zweite Elternbeiratsvorsitzende Holger Fromm bedankte sich bei seinem Elternteam für das aktive Mitwirken, vor allem ging sein Dank aber an alle Schüler und Sponsoren, sei es durch Sachspenden oder Finanzspritzen. Die erlaufenen Runden-Spenden sollen der Kinderpalliativstation in Würzburg zu Gute kommen, so Susanne Kolb.

Der Elternbeirat sorgte mit seiner "Energietankstelle" für neue Power. Nach vielen Runden und jeder Menge an Obst und Ge... Foto: Andreas Sietz

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