Saal

Saal: Die VG will auf die Kraft der Sonne setzen

Auf dem Dach der VG Saal könnte eine PV-Anlage Strom erzeugen, auf Anregung von Geschäftsstellenleiter Maximilian Nunn werden nun Angebote eingeholt. Foto: Regina Vossenkaul

Die VG Saal mit den Gemeinden Großeibstadt, Saal und Wülfershausen verabschiedete in der Sitzung der Gemeinschaftsversammlung eine Gebührensatzung. Es geht um Gebühren für Bescheinigungen, Genehmigungen, Erlaubnisse und ähnliches, das sind Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis, für die es ein Kostenverzeichnis gibt, nach dem sich auch die Gemeinden richten.

Wie bereits berichtet, gibt es im Landkreis einen gemeinsamen Informationssicherheitsbeauftragten, der zur Hälfte dem Landratsamt und zur Hälfte den Gemeinden und VGs zur Verfügung steht. Geschäftsstellenleiter Maximilian Nunn stellte die entsprechende Zweckvereinbarung vor. Sitz des IT-Sicherheitsbeauftragten ist am Landratsamt, für den interkommunalen Zusammenschluss gibt es Zuschüsse für fünf Jahre. Ebenfalls zugestimmt wurde einer Zweckvereinbarung für die Vorbereitungs- und Projektarbeiten für die Errichtung einer zukünftigen gemeinsamen IT-Infrastruktur und EDV-Betreuung. Auch hier geht es um eine interkommunale Zusammenarbeit.

Im Januar 2019 war angeregt worden, eine zusätzlich technisch ausgebildete Kraft für die Kläranlage einzustellen. Momentan gibt es einen fest angestellten Klärwärter und zwei Aushilfen, die in den letzten zwei Jahren 1400 Stunden geleistet haben, dazu kommen 223 Bauhofstunden. Die Gemeinschaftsversammlung beschloss, eine Fachkraft für Abwassertechnik einzustellen, die sich hauptsächlich um die Kanalnetze kümmern soll. Die anfallenden Arbeitsstunden werden je nach Arbeitsleistung auf die Gemeinden verteilt, dazu gehört auch Großbardorf, das an die gemeinsame Kläranlage angeschlossen ist.

Zugestimmt wurde außerdem dem Einholen von Angeboten für eine PV-Anlage auf dem Dach des VG-Gebäudes in Saal, die hauptsächlich für den Eigenbedarf Strom erzeugen soll. Wie Nunn erläuterte, verbraucht die VG jährlich rund 15 000 kWh, eine PV-Anlage würde sich rentieren. Was nicht verbraucht werde, könne ins Netz eingespeist werden.

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