Saal

Saal: Wie geht es weiter mit dem Schaf auf Wanderschaft?

Ein Schaf mit schwarzem Kopf wurde mehrfach an der Staatsstraße von Saal nach Kleineibstadt gesehen. Foto: Thomas Pfeuffer

Ein Schaf mit schwarzem Kopf steht am Straßenrand und verschwindet dann in den Wald. Das wurde der Polizei in den letzten Tagen immer wieder von Autofahrern gemeldet, die auf der Staatsstraße von Saal nach Kleineibstadt unterwegs waren. Polizeistreifen, die Ausschau nach dem Tier hielten, konnten es bisher nicht sichten.

Derzeit kein Abschuss geplant

Wem das Schaf gehört, ist trotz Aufruf in der Presse noch nicht bekannt, erklärt Thomas Reubelt, Leiter der Polizeistation Bad Königshofen. Etwas gegen das Tier zu unternehmen, oder es gar zu erschießen, sei aktuell nicht geplant. Die Polizei hat das Schaf an das Landratsamt Rhön-Grabfeld gemeldet, das über das weitere Vorgehen entscheidet, sagt Reubelt.

Das bestätigt Wolfgang Harich, zuständig für Sicherheit und Ordnung im Landratsamt. Da im Polizeibericht nicht von Gefahren für den Straßenverkehr die Rede sei, werde nichts unternommen. Das könne sich natürlich jederzeit ändern. Aber selbst dann könnte möglicherweise auch nur zu einem Betäubungsgewehr gegriffen werden, so Harich.

Dr. Markus Blöck vom Veterinäramt erklärt, das es für einen Todesschuss schon sehr, sehr gute Gründe geben müsse. Es müsste akute Gefahr von dem Tier ausgehen. Sonst gebe es, schon allein aus Tierschutzgründen, andere Möglichkeiten: Das Tier mit mehreren Personen zu suchen und einzufangen, es in eine Lebendfalle locken oder eben ein Betäubungsschuss.

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