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Sandberg: Sabine Nasner kümmert sich um die Senioren

Sabine Nasner ist seit 1. Oktober als 'Fachkraft für die Walddörfer Senioren' in der Gemeinde tätig. Bürgermeisterin Sonja Reubelt begrüßte die neue Mitarbeiterin und stellte sie den Gemeinderäten vor.
Sabine Nasner ist seit 1. Oktober als "Fachkraft für die Walddörfer Senioren" in der Gemeinde tätig. Bürgermeisterin Sonja Reubelt begrüßte die neue Mitarbeiterin und stellte sie den Gemeinderäten vor. Foto: Marion Eckert

Ein Schwerpunkt in den Walddörfern ist eine aktive Seniorenarbeit. Bürgermeisterin Sonja Reubelt hatte vor einem Jahr zu einen Senioren-Workshop eingeladen. Als Ergebnis wurde unter anderem festgestellt, dass ein "Kümmerer" nötig sei, um die bereits vorhandenen ehrenamtlichen Angebote zu bündeln und neue Angebote  zu schaffen. Nun konnte die Bürgermeisterin den Gemeinderäten Sabine Nasner vorstellen, sie ist seit 1. Oktober die "Fachkraft für die Walddörfer Senioren". Nasner ist gelernte Krankenschwester und Dipl. Sozialpädagogin. Gemeinsam mit den Ortsbeauftragten wird sie die einzelnen Ortsteile in den nächsten Wochen kennen lernen.

Neuordnung der Wassergebühren

In der Informationsversammlung am 14. Oktober gab Bürgermeisterin Sonja Reubelt bereits bekannt, dass die Wasser- und Abwassergebühren nicht angehoben werden müssen. Nun hatten die Gemeinderäte zu entscheiden, wie die Gebühren auf Grund- und Verbrauchsgebühr verteilt werden.  Bislang lag die Grundgebühr bei 27 Euro, für größere Wasseruhren bei 42 Euro und 54 Euro, die Verbrauchsgebühr betrug 2,23 Euro. Die Gemeinderäte entschieden sich die Grundgebühr auf 60 Euro bzw 72 Euro und 84 Euro anzuheben, die Verbrauchsgebühr sinkt auf 1,91 Euro.  Zum Vergleich, die Waldberger, die über die RhönMaintalGruppe versorgt werden, zahlen an Grundgebühr 90, 120 und 132 Euro und eine Wasserpreis von 1,45 Euro.

Lara Albert sah in der Erhöhung der Grund- und die Senkung der Verbrauchsgebühr ein falsches Signal. "Wir sollten einen sparsamen Wasserverbrauch fördern", sagte sie und bat, nicht nur rein ökonomische Entscheidungen zu treffen.

Im Bereich Abwasser entschieden sich die Gemeinderäte, die Grundgebühr analog zur Wassergrundgebühr auf 60, 72 und 84 Euro anzuheben, was eine Verbrauchsgebühr von 1,73 Euro ergibt. Bisher lag die Grundgebühr bei 45, 60 und 76 Euro und die Verbrauchsgebühr bei 1,88 Euro. Beim Abwasser ist der Ortsteil Waldberg mit dabei. Bürgermeisterin Reubelt wies darauf hin, dass dieser Beschluss keine Senkung der Wasser- und Abwassergebühr ist, sondern eine Umverteilung. Die neuen Gebühren gelten ab 1. Januar bis zum Jahr 2023.

Digitales Rathaus

Die Gemeinde Sandberg wird am Projekt "Digitales Rathaus" teilnehmen. Wie geschäftsführender Beamter Peter Brust ausführte, hat es sich der Freistaat Bayern zum Ziel gesetzt, dass die wichtigsten Verwaltungsleistungen bereits bis Ende 2020 digital zur Verfügung stehen - dazu zählen Meldebescheinigungen, Umzug, Abgabe des Wasserzählerstandes und ähnliches. Der Freistaat fördert die Digitalisierung der Verwaltungen finanziell. Für die Gemeinde Sandberg bedeute es eine Investition in Höhe von 11 531 Euro. Bei einer Förderung von 90 Prozent verbleibe ein Eigenanteil, von 1153 Euro. Es handelt sich um eine Anschubfinanzierung für die ersten zwei Jahre, danach fallen monatliche Kosten von 160 Euro an. Die Gemeinderäte stimmen dem Vorhaben zu.

Ebenfalls zugestimmt wurde der Herstellung eines Glasfaser-Hausanschlusses für das Rathaus. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 27 380 Euro, die staatliche Förderung soll 22 500 Euro betragen, so dass die Gemeinde selbst 4880 Euro zu zahlen haben wird.

Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschuss Michael Katzenberger stellte den Bericht der örtlichen Prüfung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2018 vor. "Es gab keinen Anlass für Beanstandungen", fasste er zusammen. So konnte die Entlastung der Bürgermeisterin erteilt werden.

Die "Fachkraft für Senioren"
Ihr Büro hat Sabine Nasner im 1. Stock des Sandberger Rathauses. Sie ist Montag von 8.30 bis 13.30 Uhr, Dienstag von 13 bis 18 Uhr, Mittwoch von 8.30 bis 13.30 Uhr und Donnerstag von  13 bis 18 Uhr im Büro zu erreichen. Tel.: (09701) 9100-15.

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