Schönau

Schönau: Kosten für Schul-Breitband verdreifachen sich

Der Fortgang der Bauarbeiten in der Schönauer Waldstraße hat sich um einige Wochen verzögert. Derzeit werden die Hausanschlüsse errichtet, auch ein Teil des Gehweges ist bereits fertig gestellt. Die Anwohner werden noch einige Wochen länger als geplant mit der Baustelle vor ihren Häusern leben müssen.
Der Fortgang der Bauarbeiten in der Schönauer Waldstraße hat sich um einige Wochen verzögert. Derzeit werden die Hausanschlüsse errichtet, auch ein Teil des Gehweges ist bereits fertig gestellt. Die Anwohner werden noch einige Wochen länger als geplant mit der Baustelle vor ihren Häusern leben müssen. Foto: Manfred Zirkelbach

Der Breitband-Netzanschluss für die Grundschule in Schönau verteuert sich gegenüber den ursprünglich veranlagten Kosten wesentlich. Zunächst ist der Gemeinderat von einem Kostenanteil von 10 Prozent der ursprünglich geschätzten Gesamtkosten von rund 25 000 Euro, das waren 2 500 Euro, ausgegangen.

Nunmehr liegen allerdings der Verwaltung die konkreten Angebote sowie die Förderunterlagen vor mit der Folgerung, dass sich die Kosten nahezu verdreifachen. Somit verbleibt der Gemeinde nunmehr ein Eigenanteil von rund 7 000 Euro. Den Beschluss hierzu wollten allerdings Michael Heinrich und Arno Kirchner nicht so ohne weiteres mittragen.

Räte möchten Grund für die Kostenmehrung wissen

Sie verlangten eine ausreichende Begründung für diese gravierende Kostenmehrung. Bürgermeister Rudi Zehe wird dem Gemeinderat deshalb in der nächsten Sitzung ausführlich Bericht erstatten. Um die Grundschule aber so bald wie möglich an das Netz anzubinden wurde der Anschluss schließlich mit zwei Gegenstimmen genehmigt.

Durchgewunken hat der Gemeinderat als beteiligter Träger öffentlicher Belange den Bebauungsplan „Pfarrstreich“ mit Änderung der Bebauungspläne „Auf dem Drittel“ und Obere Au“ im benachbarten Bischofsheimer Stadtteil Wegfurt. Gegen die Bauleitplanung wurden keinerlei Bedenken vorgebracht.

Stand der Bauarbeiten in der Waldstraße

Aus nichtöffentlichen Sitzungen gab der Bürgermeister bekannt, dass im Schönauer Friedhof die Errichtung eines neuen Urnenfeldes beschlossen wurde. Die bodenebenen Grabsteine sollen demnach in einem heimischen Sandstein-Farbton gehalten werden. Sie werden auf Vorrat von der Gemeinde gekauft und dann weiter verrechnet. Eine Satzung hierzu wird von der Verwaltung vorbereitet. Die Umsetzung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Bürgermeister Rudi Zehe hat über den derzeitigen Sachstand der Bauarbeiten in der Waldstraße informiert. Diese haben sich aus verschiedenen Gründen in den letzten Wochen verzögert. Derzeit werden die Hausanschlüsse errichtet.

An den Bürgermeister wurde die Bitte herangetragen, die vorhandenen Spielplätze wieder in einen guten Zustand zu bringen. Zusammen mit dem Bauhof soll dies nun auch in Angriff genommen werden. Doris Pokorny berichtete, dass unmittelbar neben einem der Wanderrundwege in Burgwallbach Bienenkästen installiert worden seien, welche eine Gefahr für Wanderer darstellen würden. Ein aggressives Verhalten der Bienen bei Störung durch Wanderer und Spaziergänger sei nicht auszuschließen. Der Bürgermeister wird sich nun darum bemühen, wegen des Umsetzens der Bienenstöcke mit dem Besitzer eine Unterredung zu führen.

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