SCHÖNAU

Schon wieder Rekordbeteiligung beim RhönBikeKing

Siegesgewiss: Marco Kupke holte sich über die gesamte Strecke den zweiten Platz. Foto: M. Eckert

„Ich bin zufrieden. Der Aufwand hat sich gelohnt“, zog Leo Zirkelbach, der Hauptorganisator des diesjährigen RhönBikeKing Bilanz. Mit 114 Fahrern konnte Zirkelbach gemeinsam mit den Akteuren aus Schönau und den weiteren Mitgliedsgemeinden der Kreuzbergallianz erneut eine Steigerung der Teilnehmerzahlen beim RhönBikeKing verzeichnen. „Die Strecken wurden sehr gut angenommen und sehr gelobt, das war mir wichtig.“

Bereits in den Morgenstunden kamen die ersten Mountainbiker zum Sportheim Schönau. „Ich freue mich auf die Tour, kenne mich hier gar nicht aus. Fahre sonst immer in den Schwarzen Bergen“, sagte Daniel Kleinhenz, der die ganze Strecke absolvierte. Die Teilnehmer konnten zwischen zwei Touren wählen. Los ging es für alle in Schönau. Die Strecke führte über Oberelsbach zur Thüringer Hütte. Hier war die erste Verpflegungsstation, die Harald Omert und Jürgen Winefeld betreuten, abgelöst wurden sie von Tino Rosenkranz und seinen Söhnen Luca und Jona.

„Werft mal eine Banane her“, rief Sergej Trupp, der mit seinem Teamkollegen Thomas Lütye unterwegs war. „Alles top. Sehr schön hier“, war immer wieder zu hören. Viel Zeit nahmen sich die Fahrer der Spitzengruppe an den Stationen nicht. Ein Apfelschnitz Banane oder ein Stück Kuchen und weiter ging's.

Nicht nur die gut ausgeschilderten Strecken wurden von den Teilnehmern gelobt. Erstmals fand der RhönBikeKing am Sonntag statt. „Sonntag ist viel besser. Samstag haben viele noch zu arbeiten“, erklärten Oliver Burtchen und Volker Dittmeier. Mit dabei waren einige E-Bike-Fahrer. Einer von ihnen war Wolfgang Oelgardt aus Hohenroth: „Das ist trotzdem ganz schön anstrengend.“

Ebenfalls mit dem E-Bike unterwegs waren Frank Zietz und sein acht jähriger Sohn Robert. Sie kommen aus Langenbieber. Die kleine Strecke des RhönBikeKing mit über 40 Kilometern wäre ohne E-Bike für seinen Sohn nicht zu schaffen. „Es geht uns nicht ums Gewinnen. Wir wollen nur Spaß haben“, so Zietz.

Alte Hasen beim RhönBikeKing sind Michael Reinhart und seine Kollegen, die unter dem Titel „Weißbier statt Höhenmeter“ bekannt sind. „Geil. Alles super. Super Strecke. Abwechslungsreich. Klappt gut“, freute er sich. Dass es kein Weißbier an der Verpflegungsstation gab, damit mussten die Jungs leben.

Der zweite Halt war am Schwedenwallparkplatz. Hier sorgten die beiden Schönauer Arno Kirchner und Arnold Seufert für die Mountainbiker. Bis hierhin war die Strecke für alle Fahrer identisch. Wer die kleine Tour wählte, es waren 68 Teilnehmer, konnte über Bischofsheim zurück nach Schönau fahren. Die lange Strecke, die 46 Teilnehmer fuhren, führte um den Himmeldunk nach Oberweißenbrunn, über Wildflecken und die Kissinger Hütte nach Langenleiten. An der Kissinger Hütte war Heribert Kaufmann für die Verpflegung zuständig, in Langenleiten Claus Kleinhenz und Johannes Holzheimer.

Einer der Teilnehmer war Joachim Urban, Revierleiter im Forstbetrieb Bad Brückenau. Den RhönBikeKing bezeichnete er als umweltverträgliche Radsportveranstaltung, bei der die Schönheiten der Landschaft gezeigt und zugleich schützenswerte Areale geschont werden. Bereits zum fünften Mal war Dominik Endres mit dabei und er ist begeistert. „So eine Veranstaltung brauchen wir in der Rhön. Er war mit seinem Teamkollegen Dieter Schrenk unterwegs.

Zufrieden war auch Schönaus Bürgermeister Rudi Zehe, der gemeinsam mit seinem Stellvertretender Eberhard Märkert, Start und Zieleinlauf koordinierte. Die Siegerehrung nahm die Vorsitzende der Kreuzbergallianz, Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb,, vor. Sie gratulierte allen Teilnehmern zu ihren Leistungen und bedankte sich für die vorbildliche Organisation der DJK Schönau.

Der Titel des RhönBikeKings ging heuer nach Schweinfurt an Gabriel Imling. Er absolvierte die Strecke in 3.40 Stunden. RhönBikeQueens wurden Jule und Claudia Weisenseel aus Waldberg, sie fuhren die große Strecke in 6.19 Stunden. Erb dankte besonders dem ältesten Teilnehmer, Hugo Johannes, vom TSV Brendlorenzen, mit 68 Jahren. Der TSV stellte auch die stärkste Gruppe.

Den Staffelstab für den RhönBikeKing 2017 übergab Bürgermeisterin Erb an den Bischofsheimer Bürgermeister Georg Seiffert. Turnusgemäß ist Bischofsheim mit der Ausrichtung des RhönBikeKing an der Reihe. „Wir werden in allernächster Zeit die notwendigen Gespräche führen“, kündigten Erb und Seiffert an.

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Schnell mal eine Banane oder ein Stück Apfel. Manche Fahrer hatten an den Verpflegungsstationen nicht viel Zeit. Foto: M. Eckert

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