Kleineibstadt

Sicherheit für die Feuerwehrler

Kann gefährlich werden. Über dem Kopf der Wehrleute muss dieses Schubfach am Feuerwehrauto heraus gezogen und dann gekippt werden. Die Gegenstände dort sind allerdings nicht gesichert Foto: Hanns Friedrich

"Das ist ja gefährlich, wenn einem so ein Teil auf den Kopf fällt, da muss dringend eine Sicherung eingebaut werden." Dies waren die Kommentare der Gemeinderäte aus Groß- und Kleineibstadt bei der Besichtigung des Feuerwehrautos im renovierten Feuerwehrhaus von Kleineibstadt. Das Auto selbst wurde 2016 günstig angeschafft, wurde entsprechend eingeräumt, wobei sich nun herausstellte, dass viele der notwendigen Gerätschaften nicht ordnungsgemäß gesichert sind oder fehlen. Abhilfe sei dringend erforderlich, sagten 2. Kommandant Christian Habenstein und Lukas Hesselbach. Bürgermeister Emil Sebald hatte von den Wehrleuten bereits eine Liste für eine entsprechende Bestückung des Fahrzeugs nach dem bayerischen Feuerwehrgesetz erhalten. 

Bürgermeister Emil Sebald hatte zunächst seine Ratsmitglieder und die Kameraden der Feuerwehr begrüßt und darauf verwiesen, dass in den vergangenen Jahren nicht viel am Feuerwehrhaus Kleineibstadt gemacht worden. Nun aber sei es grundlegend instand gesetzt worden. Die Arbeiten seien notwendig gewesen. Dank galt den Wehrleuten, die bei den Sanierungsmaßnahmen selbst mit Hand angelegt haben. Noch wenige Arbeiten stehen an, so unter anderem das Verputzen im Treppenhaus. Angeschafft wurden mittlerweile neue Helme und vier Feuerwehr-Schutzanzüge  für die weiblichen Wehrleute. Einiges sei nun noch am Feuerwehrauto zu erledigen.

Ein Blick in das Auto zeigte auch, dass hier doch manches im Argen liegt. Ein großes Schubfach im oberen Bereich des Feuerwehrautos, in dem notwendiges Zubehör wie Kupplungsstücke, eine Saugvorrichtung, Wurfleine und weitere Geräte liegen, ist nicht gesichert, die Gegenstände könnten beim Herausschieben des Faches herausfallen. Die beiden Wehrleute sagten den Ratsmitgliedern, dass man das Fahrzeug nach Würzburg bringen könne. Dort wird es entsprechend bestückt und eingerichtet und zwar nach den Vorgaben des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. Notwendig sei auch eine Steckleiter. Die sollte am Dach des Autos Platz finden. Dort sind aktuell aber Aufbewahrungskisten für die Schlauchbrücken, die dann woanders untergebracht werden müssten.

Alles in allem fallen doch erhebliche Kosten mit mindestens 20.000 Euro an, die von der Gemeinde geschultert werden müssten. Der Gemeinderat entschied deshalb, zunächst noch einmal die Liste mit den Anschaffungen durchzugehen. Hermann Habenstein hatte dies schon einmal grob vorbereitet. Aufgrund dessen werden Angebote eingeholt. Immerhin müssen für notwendige Kleinteile rund 12.000 Euro aufgebracht werden.  Bei der nächsten Sitzung soll dann entschieden werden, was angeschafft wird und vor allem, dass die Gerätschaften sicher im Feuerwehrauto verstaut sind.

Zustimmung gab es im Anschluss für den Antrag auf  Baugenehmigung für einen Wohnhausneubau mit Garage in Kleineibstadt mit einer Einliegerwohnung. Grünes Licht erhielt auch ein Antrag für den Neubau einer landwirtschaftlich genutzten Halle in Kleineibstadt. Bei beiden Vorhaben gibt es keine Einwände. Gegen eine Stimme stimmte der Gemeinderat einer Bauvoranfrage in Bad Königshofen zu. Dort ging es um das ehemalige  Büttner-Areal in der Bamberger Straße. Für Großeibstadt bringe dies keine Einschränkungen.

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