BAD NEUSTADT

Sie ahnten, dass sie in den Tod fahren

„Betet für uns und gedenket unser, erzählet es euren Kindern wieder, wie wir zu Tode gepeinigt wurden“, schrieb Gretel Klein aus Bad Neustadt an ihre Kinder, knapp einen Monat bevor sie mit dem größten mainfränkischen Transport nach Kasniczyn/Izbica in der Region Lublin deportiert wurde.
1942 hörte die jüdische Gemeinde in Bad Neustadt auf zu existieren. Auch die beiden 43-jährigen Hugo und Gretel Klein wurden deportiert und ermordet. Das Denkmal in der Bauerngasse in Bad Neustadt. Foto: FOTO Ruf
„Betet für uns und gedenket unser, erzählet es euren Kindern wieder, wie wir zu Tode gepeinigt wurden“, schrieb Gretel Klein aus Bad Neustadt an ihre Kinder, knapp einen Monat bevor sie mit dem größten mainfränkischen Transport nach Kasniczyn/Izbica in der Region Lublin deportiert wurde. 850 Personen wurden an jenem 22. April 1942 von Würzburg aus deportiert. In Izbica ist Gretel Klein genauso verschollen wie ihr Mann Hugo Klein und alle 56 Bad Neustädter Juden, die das Mahnmal in der Bauerngasse nennt. Drei davon waren 66 Jahre, ein Kind noch keine zehn Monate alt. Bewegender Vortrag Es war ein bewegender ...
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