BISCHOFSHEIM

Sieben neue Sozialdemokraten

Keine Veränderungen gab es an der Spitze des SPD Ortsvereins Bischofsheim. Martin Eisenmann bleibt Vorsitzender und sein Stellvertreter bleibt Ewald Simon. Die Kasse ist weiterhin in Händen von Petra Hüttner. Die bisherige Schriftführerin Lara Albert gab ihren Posten an Bernhard Walter weiter. Sie gehört dem Vorstand als Beisitzerin an. Kassenprüfer sind Albrecht Finger und Joachim von Zimmermann.

Als Delegierter für den Unterbezirksparteitag wurde Martin Eisenmann gewählt, Ersatzdelegierte ist Lara Albert. Als Delegierte für die Europa-Unterbezirks-Konferenz wurde Lara Albert gewählt, Martin Eisenmann ist Ersatzdelegierter.

18 SPD-Mitglieder in Bischofsheim

Über sieben Neuzugänge freute sich Eisenmann, betonte aber, dass durchaus noch weitere Mitglieder zum SPD Ortsverein Bischofsheim dazu kommen könnten. Derzeit zählt er 18 Mitglieder.

Kreisvorsitzender René van Eckert überbrachte seine Dank für die „gute Arbeit“. Trotz seiner kleinen Größe sei der Ortsverband doch immer präsent. Thematisiert wurden die Bundestagswahl und der Wahlkampf in Form einer Nachlese. Vor allem betonte er die „gute parteiinterne Debattenkultur“. Es kam zu einer angeregten Diskussion über das Wahlergebnis, die Sondierungsgespräche und eine mögliche Große Koalition.

Martin Eisenmann erinnerte an die Bürgermeisterwahl in Bischofsheim im Jahr 2016 und den Versuch von Ewald Simon den Bürgermeisterstuhl zu erobern. Letztlich musste er sich dem CSU-Kandidaten Georg Seiffert geschlagen geben. Der Wahlkampf habe die SPD finanziell und organisatorisch sehr belastet. „So starteten wir etwas ausgelaugt in das Jahr 2017“, blickte Eisenmann zurück.

Lara Albert tritt an

Es folgten diverse Besuche bei Veranstaltungen anderer SPD-Ortsvereine und überregionalen Veranstaltungen. Beim Bundestagswahlkampf engagierte sich die SPD Bischofsheim unter anderem mit einem Informationsstand am Marktplatz und Hausbesuchen. Eisenmann berichtete von gedrückter Stimmung; von Euphorie sei nichts mehr zu spüren gewesen.

Nun stehen Landtagswahlen an und Lara Albert habe ihr Bereitschaft signalisiert als Listenkandidatin anzutreten. „Dass der inzwischen mit Abstand kleinste SPD-Ortsverein im Landkreis Rhön-Grabfeld regelmäßig Kandidaten stellt, zeigt, dass wir ein sehr aktiver Haufen sind“, so Eisenmann.

Juniorpartner in der Regierung

Kritik übte er an der Bundes-SPD. „Am Anfang des vergangenen Jahres wollten wir noch hoch hinaus, nach drei verlorenen Landtagswahlen blieb von der Euphorie nicht mehr viel übrig. Der Wahlkampf plätscherte so vor sich hin. Noch am Wahlabend hatte sich die Partei schnell auf Opposition eingeschossen. „Heute dürfen wir inzwischen wieder mitverhandeln. Ich persönlich hatte mich schon ab Ende Mai wieder auf den Juniorpartner in einer Regierung eingestellt. Ich glaube an uns lag es nicht. Auch mit ein bisschen mehr hätte wir es auch nicht herausgerissen. Die Leute hatten nichts gegen uns aber für uns waren sie auch nicht.“

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