WILLMARS

Skater-Anlage wird geteilt

Im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung stand die Ausstattung sämtlicher örtlicher Kinderspielplätze. Bürgermeister Reimund Voß betonte die Notwendigkeit der umfassenden Maßnahme und nannte die günstigsten Angebote. In Filke wird ein Multi-Funktionsgerät aufgestellt, dafür sind 3265 Euro genehmigt. Stellvertretender Bürgermeister Otto Landgraf, in Filke wohnhaft, wird sich um diese Anschaffung kümmern. Im hinteren Bereich des Areals wird eine Skater-Anlage unterteilt, so dass sie eine bessere Nutzung ermöglicht. Hier liegen die Kosten um die 4000 Euro.

Das Ortsoberhaupt wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass beide Skaterplatzteile abbaufähig seien und somit an anderer Stelle zum Einsatz kommen könnten. Im Ortsteil Völkershausen erhält der Platz für Kinder ein Schaukelgerüst. Das hier ansässige Ratsmitglied Horst Baumbach bekam die Genehmigung hierfür maximal 1000 Euro auszugeben. Allerdings wurde der Antrag von Willmarsern wegen der Anschaffung eines Bodentrampolins zurückgestellt. Man möge dies doch noch einmal überdenken. Auf der bevorstehenden Bürgerversammlung wird dies zur Sprache kommen.

Seit längerer Zeit beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Ausweisung von Parkplätzen am Filker Friedhof. Nun offeriert Reimund Voß eine Lösung. Auf dem Grund der Evangelischen Kirchengemeinde wird es diese dringend notwendige Anlage geben. Die Kirchengemeinde habe einen kostenfreien Pachtvertrag in Aussicht gestellt. Das Ortsoberhaupt nannte die wahrscheinlichen Kosten für die Pflasterung mit 3500 Euro. Stellvertretender Bürgermeister Otto Landgraf wird die Evangelische Kirchengemeinde um eine Kostenbeteiligung von 500 Euro bitten.

Im Umfeld des Filker Friedhofes stehen vier Feldahornbäume. Auf Antrag werden im Herbst zwei entfernt. Die Völkershausener Feuerwehr benötigt dringend eine Tragkraftspritze. Der Bürgermeister erinnerte daran und nannte die Lösung ohne Kosten: In den nächsten Wochen erhält die Willmarser Wehr ihr neues Tanklöschfahrzeug (wir berichteten). Dort hat man vor etwa zwei Jahren eine Tragkraftspritze erhalten. Sie ist nun überflüssig, da sich eine derartige Ausstattung im neuen Fahrzeug befindet. Gut für die Völkershäuser Kollegen, sie erhalten diese fast neue Tragkraftspritze und die Gemeinde wird nicht finanziell belastet. Die marode Eingangstür am Dorfgemeinschaftshaus in diesem Ortsteil wird entfernt. Sie wird durch eine Holztür passend zum Gebäude ersetzt. Der Gemeinderat wird sich mit der Angelegenheit detailliert befassen, wenn Kostenangebote auf dem Ratstisch liegen. Grünes Licht gab es noch für den Bauantrag von Reinhold Herbst zur Erstellung eines Abstellbereiches.

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