BAD KÖNIGSHOFEN

So viele Kandidaten wie noch nie

Die Qual der Wahl: 117 Männer und Frauen wollen in die Gemeindeparlamente in Saal, Wülfershausen und Großeibstadt einziehen. Foto: dpa

211 Bewerber auf elf Listen so viele Kandidaten für die 20 Sitze im Bad Königshöfer Stadtrat gab es in der Geschichte der Badestadt noch nie.

Nachdem nun auch die 20 Kandidaten der „Liste Untereßfeld“ bekannt sind (siehe unten stehenden Bericht), wird der Wahlausschuss der Stadt am kommenden Dienstag, 4. Februar, zusammenkommen und die eingereichten Wahlvorschläge überprüfen. Nach Aussage von Bernd Hilscher, Leiter des Bürgerbüros der Stadt, ist aus der Erfahrung heraus aber nicht damit zu rechnen, dass es Beanstandungen gibt.

Somit dürften bei der Stadtratswahl am 16. März alle elf Kandidatenlisten aus der Stadt und den Stadtteilen zugelassen werden. Das sind drei mehr als bei den Wahlen 2008.

Erstmals werden bei der Kommunalwahl 2014 in Bad Königshofen Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen antreten. Zum ersten Mal gibt es zudem für die Stadtteile Althausen und Untereßfeld jeweils eine eigene Liste, während die CSU, die SPD, der Bürgerblock der Stadtteile, die Block freier Wähler, die Liste Merkershausen, die Liste Eyershausen, die Junge Liste und die Aktiven Bürger Bad Königshofen bereits vor sechs Jahren antraten. Bis auf Bündnis 90/Die Grünen, die elf Bewerber um ein Stadtratsmandat ins Rennen schicken, stehen auf allen anderen Wahlvorschlägen 20 Kandidaten.

Summasummarum ergibt das 211 Frauen und Männer, die in das Stadtparlament einziehen wollen. Bei 6472 Bewohnern, die die Stadt laut Jahresbericht zum 31. Dezember 1013 zählte, entspricht das einem Anteil von 3,26 Prozent an der Einwohnerschaft. 152 Kandidaten (72,04 Prozent) sind Männer, 59 Frauen (27,96 Prozent). Der Frauenanteil ist bei Bündnis90/Die Grünen an größten (acht Frauen, drei Männer), auf den Listen Eyershausen und Untereßfeld am geringsten (jeweils zwei Frauen und 18 Männer.

Listenverbindungen gibt es zwischen der CSU und der Jungen Liste und zwischen dem Bürgerblock der Stadtteile, dem Block freier Wähler, der Liste Merkershausen, der Liste Eyershausen, den Aktiven Bürgern, der Liste Althausen und der Liste Untereßfeld. Keine Listenverbindung gehen die SPD und Grüne/Bündnis 90 ein.

Nach Prüfung der Wahlvorschläge und dem Beschluss über ihre Gültigkeit müssen diese bis spätestens 18. Februar bekannt gemacht werden.

Die große Anzahl der Stadtratskandidaten führt dazu, dass der Stimmzettel entsprechend groß ausfallen wird. „Der Stimmzettel dürfte fast einen Meter breit werden“, so der Leiter des Bad Königshöfer Bürgerbüros, der eine Bitte an die Bad Königshöfer richtet. „Wir brauchen noch Wahlhelfer“ fordert er Freiwillige auf, sich möglichst bald bei der Stadt zu melden.

Die Spitzenkandidaten der elf Parteien und Gruppierungen

Folgende Kandidaten stehen bei der Stadtratswahl auf den elf Listen ganz oben: CSU: Thomas Helbling, Bernhard Weigand, Anton Fischer; SPD: Angelika Wilimsky, Willi Göbel, Erika Idriss; Bündnis 90/Die Grünen: Alfred Werner, Ute Rossbach, Ingrid Gmeiner; Bürgerblock: Matthias Fries (Aub), Gerald Kneuer (Gabolshausen), Martin Wirsing (Ipthausen); Freie Wähler: Klaus Ebner, Oliver Haschke, Christine Wehe; Liste Merkershausen: Anton Schneider, Margit Ziegler, Bernd Weis; Liste Eyershausen: Philipp Sebald, Volker Schmid, Martin Homer; Junge Liste: Susanne Büttner, Melanie Schad, Günther Kempf; Aktive Bürger: Herbert Häcker, Ralf Stengel, Jürgen Tepper; Liste Althausen: Peter Kuhn, Gerd Blochmann, Luise Reiher; Liste Untereßfeld: Michael Helmerich, Guido Jörg, Ellen Zirkelbach.

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