OSTHEIM

Soldatenkameradschaft ist wichtig für die Dorfgemeinschaft

Ortsvorsitzender Hans-Peter Amthor (links) und der Kreisvorsitzende Günter Neundorf (rechts) ehrten Gudrun Lazo (Zweite von links) und Renate Benlamine (Zweite von rechts) mit dem Ehrenkreuz des BSB. Gerald Weisenseel (Mitte) erhielt die Treuenadel für zehn Jahre Mitgliedschaft. Foto: Eva Wienröder

Mitglieder der Soldatenkameradschaft Ostheim trafen sich im Gasthaus „Zur guten Quelle“ zur Jahreshauptversammlung. Bei der harmonischen Zusammenkunft wurden auch Ehrungen durchgeführt.

Vorsitzender Hans-Peter Amthor erstattete Bericht über das abgelaufene Jahr. Zwölf Stammtische wurden angeboten, die Vorstandschaft kam sechsmal zusammen, um über Vorhaben zu beraten.

Im städtischen Geschehen ist die SK eine feste Größe. So sorgten die Kuchenbäckerinnen und Helfer beim „Schnaidmart“ im August für das leibliche Wohl der Besucher. Ehrensache war es für den Verein, Fahnenabordnungen und Ehrenposten am Volkstrauertag in Oberwaldbehrungen und am Totensonntag auf dem Ostheimer Friedhof zu stellen.

Großen Anklang fand der Jahresausflug, neben der Besichtigung der Gedenkstätte Point-Alpha stand auch ein Besuch der Brauerei Dittmar auf dem Programm. Für heuer kündigte Amthor eine vielversprechende Unternehmung an, geplant ist im Juni eine Tagesfahrt nach Lohr mit Schifffahrt auf dem Main. Den Jahresabschluss bildete traditionell die gut besuchte Adventsfeier.

Überörtliche Termine auf Kreis- und Bezirksebene wurden im Jahresverlauf von der SK Ostheim wahrgenommen und zudem wurde eine ganze Reihe von Veranstaltungen befreundeter Kameradschaften besucht. Während viele Kameradschaften die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge aufgegeben haben, waren im Herbst wieder die emsigen Sammler der SK in Ostheim und Oberwaldbehrungen unterwegs. Mit über 1700 Euro kam wieder ein beachtlicher Betrag zusammen.

Bürgermeister Ulrich Waldsachs, selbst langjähriges Mitglied der SK, äußerte sich erfreut über die vielen gesellschaftlichen Aktivitäten. Er lobte die Durchführung der Kriegsgräbersammlung und die Bemühungen zum Erhalt der Ehrenmäler und nannte das Gedenken an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt und die Mahnung zum Frieden eine wichtige Aufgabe der Kameradschaften. Diese sei aktueller denn je, meinte der Bürgermeister in Anbetracht der Krisen in der Welt und zunehmender Unruhen in Europa. Die politischen Spannungen und gesellschaftlichen Entwicklungen seien besorgniserregend, wie auch der Kreisvorsitzende Günter Neundorf und die Versammlung befanden. Neundorf schloss sich dem Lob des Bürgermeisters für die Aktivitäten der SK an und äußert sich positiv über das harmonische Miteinander im Verein, ebenso wie über die Kontaktpflege mit anderen Kameradschaften.

Enge Verbindung besteht mit der SSK Heufurt, von der auch eine Abordnung dem Jahrestreffen der Ostheimer beiwohnte. Deren Vorsitzender, Steffen Pagel, zeigte sich dankbar über die lebendige Freundschaft und lud schon einmal zu Veranstaltungen seiner Kameradschaft ein.

Wie gewohnt konnte Kassier Harald Förster einwandfreie Finanzen vorlegen. Förster nannte auch ein paar Daten: Derzeit hat die SK Ostheim 100 Mitglieder. Der Frauenanteil steigt und liegt inzwischen bei 18 Prozent. Das jüngste Mitglied ist 31, das älteste 93 Jahre alt. Das Durchschnittsalter beträgt 61 Jahre. Der Verein hat zwölf Ehrenmitglieder.

Schließlich waren zur Jahreshauptversammlung traditionell wieder Ehrungen anberaumt. Mit dem Ehrenkreuz sollten an diesem Abend gleich zwei Damen, Renate Benlamine und Gudrun Lazo, ausgezeichnet werden. Gerald Weisenseel erhielt die Treuenadel des BSB für zehn Jahre Mitgliedschaft.

Weitere Mitglieder standen für langjährige Vereinszugehörigkeit zur Ehrung, konnten aber nicht anwesend sein: Andreas Mußmächer (zehn Jahre), Carsten Braungardt (25 Jahre), Dieter Benkert, Walter Bortolotti, Friedhelm Ortlepp und Wolfgang Prechtl (alle 40 Jahre), Ewald Schümann (50 Jahre) sowie Günter Frei (60 Jahre).

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