OBERWEIßENBRUNN

Sollen Sprungschanzen ausgebaut werden?

Ob die Skisprungschanze in Haselbach an das Stromnetz anzuschließen ist und welche Fördermöglichkeiten es hierfür gibt, soll auslotet werden.
Ob die Skisprungschanze in Haselbach an das Stromnetz anzuschließen ist und welche Fördermöglichkeiten es hierfür gibt, soll auslotet werden. Foto: Marion Eckert

Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des WSV Oberweißenbrunn stand die Diskussion um einen eventuellen Anschluss der Kreuzbergschanzen an das Stromnetz sowie einen weiteren Ausbau der Anlage. Bürgermeister Georg Seiffert sicherte die Unterstützung der Stadt Bischofsheim zu und befürwortete die Baumaßnahme als Investition in die Zukunft. Möglicherweise könne eine solche Maßnahme staatliche gefördert werden.

Michael Beer, Vorsitzender des RWV Haselbach und stellvertretender Vorsitzender des Skiverbandes Unterfranken, sprach sich für eine Aufwertung der Schanzenanlage aus. Es sei eine sinnvolle und notwendige Maßnahme, ein Förderantrag sollte unbedingt gestellt werden.

Der Trainer der Rhönadler, Maximilian Lange, wies auf die Verbesserung der Trainingsqualität hin, die durch eine Stromversorgung und weitere bauliche Verbesserungen wie beispielsweise eine Aufstiegshilfe erzielt werden könnte.

Die WSV Mitglieder trafen in der Mitgliederversammlung keine Entscheidung. Simon sicherte jedoch zu, dass der Vorstand keine Entscheidung – vor allem nicht zu einer finanziellen Beteiligung des WSV – ohne die Zustimmung der Mitglieder treffen werde. Nun gelte es, zunächst über die Finanzierung und möglichen Kosten Aufschluss zu bekommen. In einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung werde über weitere Schritte informiert und wenn nötig ein Beschluss über eine eventuelle Kostenbeteiligung gefällt.

Kindertraining am Arnsberg

Bettina Back berichtete über die alpine Abteilung und das Kindertraining, zu dem acht bis zehn Kinder regelmäßig kommen. Das Kinderzeltlager mit 42 Kindern fand in diesem Jahre erstmals auf dem Zeltplatz am Erlich in Oberweissenbrunn statt. Anfang Oktober begann das Hallentraining in der Bischofsheimer Turnhalle. Das Kleinkinderturnen wird von einigen engagierten Eltern angeboten. Im Winter sei zudem ein Kindertraining am Arnsberg geplant, das je nach Wetter- und Schneelage angesetzt werde – allerdings nur für Kinder, die schon selbstständig Lift fahren können und auch sicher die Piste runterkommen.

Der WSV-Skikurs für Kinder von fünf bis zwölf Jahren wird für Anfänger und Fortgeschrittene ausgerichtet und – sobald die Schneelage es zulässt – stattfinden. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des WSV Oberweißenbrunn.

Im Dorfgemeinschaftshaus gibt es diverse Sportgruppen, die von Bettina Back, Ricarda Eckert, Rita Eisenmann und Anita Annon für verschiedene Altersgruppen angeboten werden. Christoph Beck bietet für Herren Erwachsenensport an, der im WSV Kraftraum stattfand und nach Fertigstellung der neuen Schulsporthalle wieder in Wildflecken angeboten wird.

Zur Nordischen Abteilung nahm Sportwart Michael Schrenk Stellung. Vor allem die älteren Sportler waren im Winter im Seniorenbereich aktiv. Darüber hinaus gab es im Sommer Teilnahmen an Laufveranstaltungen und Mountainbike-Rennen in der Region. Zum Fitnesspogramm der nordischen Sportler gehören gemeinsame Rollertrainings. Das jährliche Highlight ist der Inliner/Roller Marathon von Bad Königshofen bis Oberweißenbrunn. Michael Schrenk und Jakob Propp haben an der Deutschen Rollski-Berglauf-Meisterschaft in Rula und in November steht der Rollskiberglaufes auf den Kreuzberg an. Für Januar/Februar 2019 ist wieder ein Nordic-Day geplant.

Der Skisprungtrainer Maximilian Lange berichtete über die aktuelle Trainings- und Wettkampf-Situation im Skisprung. Seine Schützlinge zeigen bei den Wettkämpfen auf Bayerischer Ebene ansprechende Leistungen. Das gesamte Team sei hoch motiviert und bestehe derzeit aus zehn Nachwuchsspringern.

Vorsitzender Ewald Simon sprach rückblickend beim Wetter des vergangenen Winters von einem „Desaster“. „Dreimal zum Beginn des Winters gab es einen halben Meter Schnee und wenige Tage später war wieder alles weggeschmolzen. Im Februar, als es dann kalt war (zu kalt), hatten wir keine Grundlage mehr, außer in den Lagen oberhalb von 850 m und dort auch nur hart gefrorene Schneereste.“ Außer dem Kinderskikurs mussten alle vom WSV geplanten Veranstaltungen in der Rhön abgesagt werden.

Simon sprach von zirka 15 aktiven Wintersportlern, die an Wettkampfveranstaltungen wie Sommer-Biathlon, Roller- und Skilanglaufrennen teilnehmen. Allersdings seien bis zu 80 Personen vom Kindergartenkind bis zum Senior in diversen Gruppen sportlich aktiv. Die Mitgliederzahl liege bei 660 und sei stabil.

Flexible Terminplanung

Wie Simon mitteilte, habe sich die Vorstandschaft entschieden, die Terminplanung für die Wintersportveranstaltungen nicht mehr starr festzulegen, sondern je nach Wetterlage flexibel zu reagieren. Weitere Informationen und Ausschreibungen gibt es im WSV Programmheft oder auf der Internetseite www.wsv-oberweissenbrunn.de

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Oberweißenbrunn
  • Marion Eckert
  • Anschlüsse
  • Förderung
  • Investitionen
  • Oberweißenbrunn
  • Ricarda-Huch-Schule Gießen
  • Schneelage
  • Skisprungtrainer
  • Sportler im Bereich Wintersport
  • Stromnetze
  • Terminplanung
  • Wettkampfveranstaltungen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!