Kleineibstadt

Sperrung der B 279: Unannehmlichkeiten haben bald ein Ende

Ungewohntes Bild: Schwere Lastwagen rollen durch den Großeibstädter Ortsteil Kleineibstadt. Mit dem Abschluss der Arbeiten an der B 279 ist für die betroffenen Anwohner ein Ende der Unannehmlichkeiten in Sicht. Foto: Alfred Kordwig

Seit der Vollsperrung der B 279 zwischen zwischen Saal und Großeibstadt wird der Verkehr über Merkershausen, Kleinbardorf und Kleineibstadt umgeleitet, was nicht nur bei Autofahrern, sondern auch bei so manchem Anwohner der Umgehungsstraßen für Unmut sorgt. Der Großeibstädter Bürgermeister Emil Sebald, der in Kleineibstadt lebt, hat schon einige Anrufe von verärgerten Bürgern bekommen und er weiß auch von Beschwerden, die direkt an das Staatliche Bauamt in Schweinfurt gerichtet wurden. „Die Umleitungen sind ein Problem und für einige sicher schlimm“, so das Gemeindeoberhaupt gegenüber dieser Redaktion. Vor allem der Schwerlastverkehr sei eine Belastung. „Damit müssen wir leider leben, bis die Arbeiten abgeschlossen sind“, so Sebald. Er betont aber auch, dass, seiner Einschätzung nach, die gewählten Ampelregelungen und Verkehrsführungen recht gut funktionieren.

Bald 20 Jahre Ruhe

Als kürzlich schwere Lastwagen den kürzesten Weg durch das Großeibstädter Neubaugebiet wählten, um Material zur Baustelle zu bringen, hat Emil Sebald sofort reagiert und das Problem nach seinen Worten schnell aus der Welt geschafft. Dass die Erneuerung der Deckschicht  einer Bundesstraße und die damit verbunden Umleitungen immer für Unannehmlichkeiten sorgen, liegt für ihn auf der Hand. „Das ist nun einmal so, dafür wird in den betroffenen Ortschaften nun für mindestens 20 Jahre Ruhe herrschen.“

Bald wieder befahrbar: Ab dem 14. September soll der Verkehr wieder auf der B 279 zwischen Saal und Großeibstadt rollen... Foto: Alfred Kordwig

Der Großeibstädter Rathauschef geht davon aus, dass die Bauarbeiten wie geplant bis zum 13. September abgeschlossen sein werden. Die ausführende Baufirma bestätigte am Mittwoch auf Nachfrage, dass man voll im Zeitplan liegt und die B 279 zwischen Saal und Großeibstadt ab Samstag, 14. September, wieder befahrbar sein wird.

Aufatmen auch in Saal

Dann werden auch die Anwohner der Marienstraße in Saal aufatmen können. Dort sorgte der aufgrund der eingerichteten Ampelregelung einsetzende „Ausweichverkehr“ in die parallel zur Hauptstraße verlaufenden Marienstraße schon kurz nach Einrichtung der Umleitungen für Verdruss. Die Verärgerung der Anwohner war Ende August sogar Thema im Gemeinderat. Auch die Probleme, die schwere Lkws im Begegnungsverkehr von Kleineibstadt kommend an einer Engstelle am Ortseingang von Saal haben, werden der Vergangenheit angehören, wenn der  Verkehr auf der B 279 zwischen Saal und Großeibstadt in gut einer Woche wieder rollt. In einem Jahr wird es dann erneut zu einer mehrwöchigen Sperrung der Bundesstraße kommen: Dann will das Staatliche Bauamt Schweinfurt zwischen Großeibstadt und Bad Königshofen mit der Erneuerung und Verstärkung der Asphaltschicht beginnen.

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