Bad Neustadt

Spirit of Joy: Gospels lösen in der Stadthalle Begeisterungsstürme aus

Begeisterungsstürme löste der Gospelchor "spirit of joy" unter der Leitung von Sybille Scholz-Eckert bei seinem Jubiläumskonzert in der Stadthalle aus. Foto: Stefan Kritzer

Eine so große Resonanz auf das Jubiläumskonzert hatten die Sängerinnen und Sänger des Gospelchors "spirit of joy" nicht erwartet. Schon Tage vor dem lange ersehnten Konzert in der Stadthalle waren die letzten Eintrittskarten verkauft. Mehr als 800 Besucher feierten "spirit of joy" und erfuhren, warum der Chor seit 20 Jahren jenen namensgebenden "Geist der Freude" ausstrahlt und singend auf die Zuhörer zu übertragen weiß. Der befreundete Popchor "Taktzente" gestaltete den ersten Teil des Konzerts, und beide Chöre freuten sich gemeinsam darüber, den Erlös des Abends der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld zukommen lassen zu können.

Zum Ende des Konzerts, schon recht spät am Abend, hielt es das Publikum in der Stadthalle nicht mehr auf den Stühlen. Stehend, tanzend, klatschend und mitsingend freuten sich die Zuhörer über ein mehr als gelungenes und begeisterndes Gospelkonzert.

Im Februar 1999, als Chorleiterin Sybille Scholz-Eckert gerade mal 19 Sängerinnen und Sänger um sich herum scharte, um "mal ein paar Gospels zu singen", da konnte sie noch nicht ahnen, wie umjubelt zwei Jahrzehnte später das Jubiläumskonzert in der ausverkauften Stadthalle sein würde.

Mit dem "Geist der Freude" angesteckt

In den 20 Jahren seines Bestehens hat der Gospelchor "spirit of joy" aus Hohenroth so viele begeisternde Konzerte gegeben und die Menschen mit dem "Geist der Freude" angesteckt, das ein Abend nicht ausreichen würde, diese alle zu nennen. Das brauchte Ursula Enders, die einen kurzen Rückblick gab, auch gar nicht zu tun. Das Publikum wollte viel lieber hören, was "spirit of joy" über regionale Grenzen hinweg bekannt gemacht hat: Gospels, am liebsten davon die allerbekanntesten, die Sybille Scholz-Eckert mit dem Chor einmal mehr einstudiert hatte. Nach wie vor ist die Chorleiterin die treibende Kraft der Sängerinnen und Sänger, deren Zahl sich seit der Gründung vervielfacht hat.

Der Chor Taktzente mit Leiterin Franziska Hemmert gestaltete den ersten Teil des Jubiläumskonzerts in der Stadthalle. Foto: Stefan Kritzer

Nach einem kurzen Intro gab es eine Überraschung im großen Saal der Stadthalle. Der Chor verlies wieder die Bühne und machte Platz für den befreundeten Popchor "Taktzente" aus Bad Königshofen unter der Leitung von Franziska Hemmert. "Taktzente" sollte den ersten Teil des Konzertes gestalten, was sich die gut drei Dutzend Sängerinnen und Sänger nicht zweimal sagen ließen. Mit Klassikern wie "Circle of Life" von Elton John oder eigenen Interpretationen zum Beispiel von "Bridge over troubled water" von Simon and Garfunkel begeisterte der Chor das Publikum.

Unterstützt wurde der Chor von der erstklassig begleitenden Band mit Michael Weiß (Gitarre), Uto Schmitt (Bass), Egbert Reußenzehn (Schlagzeug, Percussion) und Andreas Voigt (Piano). Ob mit Band oder A capella wie in "Rain in May" von Max Werner oder "Africa" von Toto aus den 80er Jahren -  "Taktzente" gelang es in allen Belangen den Nerv des Publikums zu treffen.

Gute Stimmung wurde problemlos auf das Publikum übertragen

Sinnbildlich für den Auftritt des Gospelchores "spirit of joy" im zweiten Teil des Abends könnte eigentlich das bekannte "When Jesus say Yes, nobody can say No" stehen. Die eingängige Gospelmelodie und der überschaubare Text luden gleich zweimal an diesem Abend zum Mitsingen und Klatschen ein. "Spirit of joy" schaffte es problemlos, die gute eigene Stimmung auf das erwartungsvolle Publikum zu übertragen, es zu begeistern und bestens zu unterhalten.

Fehlen durfte aber auch nicht ein nachdenklicher Song für zwei mittlerweile verstorbene Sänger des Chores. Dieser getragene Moment wurden durch großartige Interpretationen unter anderem von "Message in Love" von den Pretenders oder des Spirituals "Joshua fit the battle of Jericho" wie auch von "Let us stand, hand in hand" abgelöst. Ein Höhepunkt war auch das "I will follow him" aus dem Kultfilm "Sister Act". All das konnte nur noch vom Evergreen "O happy Day" getoppt werden. Hierfür gesellte sich der Chor "Taktzente" zu "spirit of joy" auf die Bühne und der Beifall kannte anschließend kaum Grenzen.

Lebenshilfe darf sich freuen

Über den großen Erfolg des Konzerts in der Stadthalle freute sich auch die Lebenshilfe Rhön-Grabfeld. Der Erlös der Veranstaltung ist nämlich der Wohnstätte in Hohenroth zugedacht.

Das Finale des Konzerts gestalteten die beiden Chöre "spirit of joy" und Taktzente in der Stadthalle gemeinsam mit "O happy day". Foto: Stefan Kritzer

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