Bischofsheim

Stadt erhöht Förderung für Kirchensanierung

Die Innensanierung des "Rhöndoms" in Bischofsheim ist fast abgeschlossen. Schon jetzt zeigt sich, wie die verkürzten Bänke der Stadtpfarrkirche ein neues Bild geben werden. Foto: Marion Eckert

Im März 2016 hatte der Stadtrat der Katholischen Kirchenstiftung für die Innenrenovierung von St. Georg einen Festbetragszuschuss von 100 000 Euro bewilligt. Dies entsprach 9,09 Prozent der Sanierungskosten. Die Kirchenstiftung hat nun um eine Erhöhung der städtischen Beteiligung gebeten. Gründe: Die Kosten für die notwendige Orgel-Sanierung und die Handwerkerleistungen haben sich bei der Vergabe gegenüber der Kostenschätzung unvorhersehbar verteuert.

Laut Antrag liegen die Gesamtkosten derzeit bei zirka 1 280 000 Euro, die Kirchenstiftung bittet um eine 15 prozentige Beteiligung, das seien 192 000 Euro. Bürgermeister Georg Seiffert zeigte im Vergleich auf, dass die Kirchenstiftung Wegfurt für die Außen- und Innensanierung 15 Prozent der Sanierungskosten erhielt. Für die Sanierung der Kirche in Frankenheim und des Pfarrhauses in Unterweißenbrunn seien zehn Prozent der Sanierungskosten übernommen worden, zusätzlich seien Architektenleistungen zur Verfügung gestellt worden.

Bald Sitz der größeren Seelsorge-Einheit

Edgar Schöppner sprach sich für eine Zustimmung aus. "Das ist eine große Sache, wir können nicht dagegen stimmen." Auch Egon Sturm sah es als notwendig an, die Baumaßnahme in der Größenordnung zu unterstützen. Es sei das zentrale Gotteshaus in Bischofsheim, das nicht umsonst Dom der Rhön genannt werde und Sitz der künftigen größeren Seelsorge-Einheit. Die Innenrenovierung sei zudem auch sehr gut gelungen, befand er. Ein aktualisierter Finanzierungsplan sei noch nicht vorgelegt worden, da die Gespräche mit den Zuwendungsgebern noch nicht erfolgt seien. Christian Enders bat abzuwarten welche weiteren Fördermittel vor allem von der Diözese gewährt werden. "Die Kirche hat doch Geld", meinte er.

15 Prozent Förderung bewilligt

Einstimmig beschlossen die Stadträte schließlich eine Förderung von 15 Prozent zu gewährten, begrenzten den Betrag aber auf maximal 192.000 Euro. 50.000 Euro seien bereits im vergangenen Jahr ausgezahlt worden.

Die Bauarbeiten in der Kirche sind soweit voran geschritten, dass jetzt schon zu sehen ist, wie die Veränderungen dem Gotteshaus ein neues Gesicht geben. Die Säulen, früher von den Bänken umrahmt, stehen nun frei. Die Bänke wurden entsprechend gekürzt. Verkürzt wurden auch die Bänke an den Seiten, so dass sie nicht mehr bis an die Wände reichen und von beiden Seiten begehbar sind. Hell wirkt die Kirche nach der Sanierung, die Malereien sind aufgefrischt und die Ornamente geben den Einfassungen um die Fenster eine neue Tiefe.

Der erste feierliche Gottesdienst wird am Gründonnerstag, 18. April, um 20.30 Uhr in der renovierten Kirche St. Georg stattfinden. Ab Gründonnerstag werden alle Gottesdienste wieder im "Rhöndom" gefeiert.

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