Bad Königshofen

Stolpersteine: Warum es in Bad Königshofen keine gibt

Verneigung vor den Opfern oder Treten der Erinnerung mit Füßen? Auch unter jüdischen Repräsentanten gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Was ist der richtig Weg?
So werden die Stolpersteine verlegt. Während in anderen Städten diese Art des Gedenkens an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus gepflegt wird, hat sich der Stadtrat von Bad Königshofen schon vor einigen Jahren dagegen ausgesprochen. Foto: Thomas Obermeier
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der jüdischen Mitbürger in den Gemeinden und Städten zu Gedenken, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind. Die so genannten Stolpersteine sind eine besonders auffällige, weil kaum übersehbare Variante. Die kleinen Metallplatten werden vor der letzten frei gewählten Unterkunft der einstigen jüdischen Mitbewohner im Boden befestigt und geben Auskunft über Namen, Geburtsjahr und Todestag der betreffenden Personen. In Bad Königshofen, wo 1933 noch 94 Juden gelebt hatten, findet man keine dieser Stolpersteine, was immer mal wieder zu Diskussionen führt. Wie unlängst auf der ...
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