HOHENROTH

Straßen erst mittelfristig sanierungsbedürftig

Im Juli waren Mitarbeiter des Ing.Büros rö ingenieure GmbH aus Würzburg im gesamten Gemeindebereich von Hohenroth unterwegs, um verschiedene Straßen in Augenschein zu nehmen. Diese wurden dann in eine Liste aufgenommen und klassifiziert. Die betreffenden Straßen wurden von der Verwaltungsgemeinschaft vorgegeben.

Nun legte Matthias Pröstler vom Ingenieurbüro dem Hohenröther Gemeinderat den Zwischenstand der Straßenzustandserfassung vor. Da die Konzeptstudie nun beendet sei, wurden die digitalen Unterlagen an die VG übergeben, so der Ingenieur. Die Kartei weise den momentanen Zustand der Straßen aus, sie sei auch zukünftig gut zu verwenden, da sie Kanäle enthalte und Hinweise auf Beschilderung, Beleuchtung und Bewuchs.

Drei Schadensstufen waren für die Straßen notwendig, sagte Pröstler weiter. Diese bezögen sich auf den Zeitraum der Sanierung der Straßen. Die dringlichste Stufe sei kurzfristig, das bedeute, die Straßen müssen innerhalb von fünf Jahren hergerichtet werden. Diese Stufe ist für das gesamte Gemeindegebiet von Hohenroth nicht relevant.

Mittelfristig, innerhalb von fünf bis zehn Jahren, müssen in Hohenroth circa ein Drittel der Straßen saniert werden. In den Ortsteilen sind die Straßen noch recht gut, müssen aber mittel- bis langfristig (zehn bis 15 Jahre) hergestellt werden. „So schlimm sieht es auf Ihren Straßen nicht aus“, sagte Pröstler zum Gremium, das diese Aussage gerne zur Kenntnis nahm.

Das Ing. Büro würde nun nach Auftrag eine Kostenschätzung erstellen, Empfehlungen aussprechen und eine Jahresleistungsverzeichnis erstellen, erklärte Pröstler auf Nachfrage von Bürgermeister Georg Straub.

Das Bürgerhaus von Hohenroth wird saniert. Es kommt laut Regierung von Unterfranken als Ersatz für die „Maßnahme Rathaus“ in die Förderung nach dem Kommunalinvestionsprogramm (KIP). Es werden die Fenster ausgetauscht werden, Barrierefreiheit wird gewährleistet sein und Energiesparmaßnahmen werden durchgeführt werden.

Ein großes Thema beim Umbau wird auch der Brandschutz sein. Dafür werden einige Fenster zur Nachbarseite zugemauert werden müssen. Ein Hebelift neben dem Eingang wird Rollstuhlfahrern und gehbehinderten Menschen den Eingang zum Erdgeschoss ermöglichen. Dort wird auch ein barrierefreies WC gebaut werden, ein zweites barrierefreies WC wird am Kirchplatz installiert werden.

Nun lag dem Gemeinderat ein Bauentwurf vor, der abgesegnet wurde. Die Finanzierung sieht wie folgt aus. 148 000 Euro kommt als Förderung von Staat, 102 000 Euro steuert die Gemeinde aus Eigenmittel dazu. Insgesamt wird die Sanierung des Bürgerhauses 250 000 Euro kosten. Der Förderantrag wird gestellt werden.

Hohenroth hat seit einige Wochen eine Kinderfeuerwehr. Immer am ersten Samstag im Monat treffen sich die 22 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren im Rathaus, um spielerisch zur Feuerwehr hingeführt zu werden. Neben stellvertretendem Kommandanten Ralf Baderschneider engagieren sich hier einige Mütter und ausgebildete Sozialpädagoginnen. „So wie es vorgeschrieben ist“, lobte Bürgermeister Georg Straub. Der Gemeinderat ist für eine dauerhafte Einrichtung der Kinderfeuerwehr. Daher wird die Gemeinde für die Versicherungen aufkommen.

Aus nicht öffentlichen Sitzungen gab Straub bekannt, dass verschiedene Straßenbauarbeiten an die Firma SST in Salz vergeben wurden. Für rund 7000 Euro wurde der Platz vor dem Feuerwehrhaus in Windshausen asphaltiert. Der Wirtschaftsweg zum Grünabfallplatz in Windhausen kostete über 15 000 Euro und die Gemeindeverbindungsstraße von Windshausen nach Querbachshof wurde für 30 000 Euro hergerichtet.

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