OBERELSBACH

Telefonzelle unwirtschaftlich

Die Telefonzelle in Oberelsbach wird abgebaut. Der Gemeinderat könnte sich eine Basis-Telefonstation im überdachten Eingangsbereich des Haus der Langen Rhön vorstellen. Foto: M. Eckert

Dem Antrag der Telekom auf Abbau der öffentlichem Telefonzelle in Oberelsbach hat der Gemeinderat zunächst nicht stattgegeben. Laut Telekom soll die Anlage abgebaut werden, weil es sich wirtschaftlich nicht mehr lohne und eine erforderliche technische Nachrüstung unwirtschaftlich sei. Monatlich werden im Durchschnitt 25 Euro eingenommen. Sollte die Marktgemeinde gegen das Vorhaben stimmen, werde die Telefonzelle trotzdem abgebaut, alternativ werde eine Basis-Telefonstation für Telefonkarten aufgestellt.

Bürgermeisterin Birgit Erb schlug dem Gemeinderat vor, die Option der Basis-Telefonstation für Oberelsbach offenzuhalten. Als Standort schlug sie den überdachten und damit vor der Witterung geschützten und dennoch öffentlich zugänglichen Bereich vor dem Haus der Langen Rhön vor. Dieser Auffassung schlossen sich die Gemeinderäte einstimmig an. Die Bürgermeisterin wurde ermächtigt, die notwendigen Verhandlungen zu führen.

Überarbeitet und aktualisiert wurde die Satzung des Marktes über Straßennamen und Hausnummerierung. In der alten Fassung gab es einen Passus, nach dem der Markt die Schilder nicht nur beschafft, sondern auch an den Gebäuden anbringt. Das sei aber in der Realität nicht der Fall, der Eigentümer bringe die Nummerierung selbst an, dieser Teil werde daher gestrichen. 15 Euro seien als Betrag in der Satzung aufgenommen, doch die Kosten seien mittlerweile gestiegen, erklärte die Bürgermeisterin. Ein fester Betrag werde künftig nicht mehr in der Satzung stehen, sondern, dass die anfallenden Kosten umgelegt werden. Derzeit seien es zwischen 20 und 25 Euro.

Jeder Hauseigentümer sei verpflichtet, ein Schild mit der Hausnummerierung zu erwerben, allerdings bestehe keine Pflicht es auch am Gebäude anzubringen, erklärte Erb auf Nachfrage. André Hahn regte an, das Schild rechtzeitig – idealerweise mit dem genehmigten Bauantrag – zu versenden und nicht erst nach Bezug, wenn der Hauseigentümer möglicherweise schon eigene Anschaffungen gemacht habe.

Zugestimmt wurde dem Bauantrag von Ann-Kathrin Wirth und Julian Fehr auf Wohnhausneubau mit Carport in Weisbach. Außerdem wurde dem Bauantrag von Michael Meier, Oberelsbach, auf Dachausbau und Anbau an das Wohnhaus zugestimmt, ebenso dem Antrag von Ludwig Hemmerich, Oberelsbach auf Dachabdichtung eines Flachdachs mit Trapezblech.

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