Nordheim

Thomas Fischer kandidiert erneut für das Bürgermeisteramt in Nordheim

Die Kandidaten der gemeinsamen Liste von CSU und Bürgergemeinschaft Nordheim (stehend von links): Peter Suckfüll, Andreas Büttner, Detlef Hippeli, Frank Hauck, Daniel Pschenica, Herbert Riedel, Johannes Friedrich, Johannes Straub, Christian Stäblein, Hans Hässlein, Conny Schmuck, Andreas Rothkopf, Sebastian Hippeli, Benjamin Karlein und Roberto Breunig sowie (sitzend von links) Natalie Stumpf, Marina Mültner, Susanna Petzold, Thomas Fischer (auch Bürgermeisterkandidat), Katja Benkert, Angelika Rohe-Mangold und Gabi Köster-Rottenberger. Auf dem Foto fehlen Hans Fischer und Andreas Bätzel. Foto: Eva Wienröder

Wie schon 2008 und 2014 gibt es bei der nächsten Kommunalwahl am 15. März 2020 in Nordheim wieder eine gemeinsame Liste der CSU und der Bürgergemeinschaft. Jüngst fand in der Kulturscheune die Aufstellungsversammlung der Gemeinderatskandidaten statt. Dabei wurde auch der amtierende Bürgermeister Thomas Fischer als einziger Bewerber für das höchste Amt der Gemeinde nominiert.

Der Zusammenschluss des CSU-Ortsverbandes und der Bürgergemeinschaft habe sich bewährt, wie Thomas Fischer eingangs der Zusammenkunft erklärte. Auf dieser Liste hätten alle Bürger, egal welcher Parteizugehörigkeit, die Möglichkeit bekommen, zu kandidieren. Nach den Worten Fischers wurde vom Ortsverband bereits in seiner Versammlung im April einstimmig beschlossen, erneut eine gemeinsame Liste mit der Bürgergemeinschaft aufzustellen. Dem schloss sich dann bei ihrer Zusammenkunft im September auch die Bürgergemeinschaft an.

Fischer und sein Gemeinderatskollege Peter Suckfüll als Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes zeigten sich erfreut darüber, dass man so viele Bürger gewinnen konnte, die bereit sind, Verantwortung für das Gemeindewohl zu übernehmen.

24 Bewerber für die zwölf zu besetzenden Sitze im Gemeinderat

Zur Wiederwahl stehen Bürgermeister Fischer sowie die derzeitigen Ratsmitglieder Roberto Breunig, Herbert Riedel, Katja Benkert, Christian Stäblein, Detlef Hippeli, Sebastian Hippeli, Peter Suckfüll und Hans Fischer zur Verfügung. Daneben konnte eine stattliche Zahl weiterer, neuer Aspiranten für einen Sitz im Bürgergremium gefunden werden. In der Folge war im Vorfeld der Versammlung eine Kandidatenliste mit 24 Bewerbern für die zwölf zu besetzenden Sitze im Gemeinderat zustande gekommen.

Bei der Nominierung galt es zunächst, den Bürgermeisterkandidaten zu bestimmen. Der amtierende Gemeindechef Thomas Fischer hatte sich bereits im Vorfeld bereit erklärt, für eine dritte Legislaturperiode zur Verfügung zu stehen. Aus der Versammlung gab es keine weiteren Wahlvorschläge. Der gebürtige Nordheimer und zweifache Familienvater, der das erste Mal 2002 in den Gemeinderat gewählt wurde und in den ersten sechs Jahren als stellvertretender Bürgermeister fungierte, lenkt bereits seit 2008 die Geschicke der Gemeinde Nordheim.

Bürgermeister blickt zufrieden zurück

In den vergangenen zwölf Jahren seiner Amtszeit habe sich der Gemeinderat Erhaltung, Gestaltung und Konsolidierung auf seine Fahnen geschrieben und erfolgreich umgesetzt, wie der 57-Jährige mit Stolz und großem Lob für die Gemeindeverantwortlichen anmerkte und betonte, dass der beschrittene Weg zukunftsweisend für die Gemeinde sei und man diesen weiter gehen wolle.

Der Bürgermeister blickte zufrieden auf das in den vergangenen zwei Legislaturperioden Geleistete zurück. Anhand einer langen Maßnahmenliste zeigte er auf, dass kräftig in beiden Gemeindeteilen investiert worden sei. Vorlegen konnte er dazu eine lange Maßnahmenliste. Als Beispiele nannte er als Großvorhaben die Sanierung des Nordheimer Rathauses mit Schaffung des neuen Bürgerkellers und dem Neubau der Kulturscheune sowie die Erneuerung und Umgestaltung des Dorfzentrums in Neustädtles. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Verwaltung, den Behörden und den Abgeordneten sei es gelungen, bei fast allen Projekten den Höchstsatz staatlicher Förderungen zu bekommen, so Fischer.

Hohe Investitionen in den vergangenen zwölf Jahren

So habe man insgesamt in den vergangenen zwölf Jahren rund 9,2 Millionen Euro investiert. Und trotzdem konnte nach Fischers Bericht gleichzeitig der Schuldenstand durch bedachtes Wirtschaften und auch Dank staatlicher Unterstützung - die Gemeinde hatte sich in den letzten Jahren stets erfolgreich um Stabilisierungshilfe und Bedarfszuweisungen beworben – von gut 3,6 Millionen Euro auf 825000 Euro zurückgefahren werden. Und es wurden obendrein wichtige Weichen für neue Projekte gestellt, wie für die neue Kindertagesstätte und das neue Wohngebiet in Nordheim oder den weiteren Breitbandausbau in beiden Ortsteilen.  

Der Gemeindechef verwies stolz auf das von der Gemeinde Geleistete und ebenso auf die von Gewerbetreibenden getätigten Investitionen, von denen Nordheim seinen Worten nach enorm profitiert habe.

"Nach knapp zwölf Jahren als 1. Bürgermeister der Gemeinde Nordheim glaube ich, kann man sehr gut feststellen, dass im Gemeinderat harmonisch, konstruktiv und zielstrebig zusammengearbeitet wurde. Wir haben das gemacht, was wir vor zwölf Jahren gesagt haben: Wir haben erhalten, gestaltet und konsolidiert."

Thomas Fischer, seit 2008 Bürgermeister der Gemeinde Nordheim, steht für eine dritte Amtszeit zur Verfügung. Foto: Eva Wienröder

Bei der anschließenden geheimen Wahl fiel das Votum mit 61 Ja-Stimmen bei fünf Enthaltungen und drei ungültigen Stimmen deutlich für Fischers erneute Kandidatur aus.

Die Kandidaten:
1. Johannes Straub. 2. Herbert Riedel, 3. Roberto Breunig, 4. Katja Benkert, 5. Christian Stäblein, 6. Frank Hauck, 7. Susanna Petzold, 8. Andreas Büttner, 9. Detlef Hippeli, 10. Marina Mültner, 11. Conny Schmuck. 12. Thomas Fischer, 13. Sebastian Hippeli, 14. Angelika Rohe-Mangold, 15. Peter Suckfüll, 16. Gabi Köster-Rottenberger, 17. Daniel Pschenica, 18. Andreas Rothkopf, 19. Benjamin Karlein, 20. Andreas Bätzel, 21. Natalie Stumpf, 22. Johannes Friedrich, 23. Hans Fischer, 24. Hans Hässlein.

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