RHÖN

Tierischer Durst im Wald

Selbst bei tropischer Hitze muss sich das Wild in freier Wildbahn Wasserquellen suchen. Bei großer Hitze greifen bei den Tieren jedoch ganz natürliche Mechanismen.
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„Die heimischen Wildarten sind von Natur aus auf Wärme- und Kälteperioden eingestellt“, sagt Theodor Escherich vom Forstbetrieb in Bad Brückenau. Foto: Foto: Kilian Söder
„Es mag auf den ersten Blick vielleicht unmenschlich wirken, aber auch wenn es heiß ist tränken wir das Wild nicht“, informiert Theodor Escherich vom Forstbetrieb in Bad Brückenau. „Das wäre zu aufwendig und kontraproduktiv.“ Durch das Tränken würde sich das Wild an einem Punkt sammeln, was zu einer höheren Dichte an Tieren führt. Das bringe ein gewisses Risiko mit sich, denn bei einer höheren Dichte steigt das Risiko für Infektionen mit Krankheiten. „Außerdem ist es ja nicht wie bei Rindern, die auf Weiden eingezäunt sind und an einen Standort gebunden sind“, so der ...
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