BAD NEUSTADT

Ulrike Scharf intensiviert den Nationalpark-Dialog

Kommt ohne Seehofer überhaupt ein Nationalpark?       -  Hier könnte sich ein Nationalpark Rhön ausbreiten. Das Bild zeigt den Salzforst Sandberg.
Hier könnte sich ein Nationalpark Rhön ausbreiten. Das Bild zeigt den Salzforst Sandberg. Foto: Gerhard Fischer

Wer dachte, das Thema dritter Nationalpark in Bayern sei etwas eingeschlafen, der sieht sich getäuscht. Aus Ulrike Scharfs Umweltministerium kommt eine Pressemitteilung, die einen verstärkten Dialog mit der Bevölkerung vor Ort zu einem NP 3 entweder in der Rhön oder in den Donau-Auen ankündigt.

Kommunikationsagentur wird eingeschaltet

„Der Dialog zu einem möglichen Nationalpark wird vor Ort zusammen mit einer Kommunikationsagentur intensiviert“, so CSU-Umweltministerin Ulrike Scharf am Mittwoch in München. Demnach sollen noch mehr Gespräche stattfinden, außerdem sind Workshops und auch eine Online-Befragung neue Werkzeuge des Dialogs. „Damit stellen wir sicher, dass alle Anliegen der Menschen aufgegriffen und ausführlich diskutiert werden“, so Scharf.

In einem ersten Schritt wird die Kommunikationsagentur noch im Dezember Gespräche mit regionalen Akteuren aufnehmen, darunter Landräte, Bürgermeister und Interessenvertreter. Im unmittelbaren Anschluss werden alle regionalen Verbände und Initiativen in den Dialog einbezogen. Danach sollen in regionalen Workshops fachlichen Fragen und Themen gemeinsam geklärt werden. Scharf: „Wir wollen Vertrauen aufbauen.

Entscheidend ist dabei, die Beteiligten vor Ort umfassend einzubinden. Ihre Anliegen und Anregungen sollen frühzeitig aufgegriffen werden. Es wird keine Festlegungen gegen die Region geben", wiederholt die Ministerin.

Online-Befragung

Nachfolgend wird es eine Online-Befragung der Bevölkerung vor Ort geben. Dort soll ein differenziertes Stimmungsbild erhoben werden. Große Informations- und Dialogveranstaltungen ergänzen diese Intensivphase der Beteiligung und Kommunikation für die Region. Der Dialog startet in der Donau-Isar-Region und wird nach Abschluss der aktuell mit Hessen laufenden Gespräche zu einem möglichen hessischen Beitrag zu einer Gebietskulisse auf die Rhön ausgedehnt, schließt die Pressemitteilung aus München.

www.mainpost.de

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