Umfrage: Das Beispiel Zypern hat es gezeigt. Wenn der Staat am Ende ist, werden die Sparer zur Kasse gebeten. Was halten Sie davon?

Umfrage: Das Beispiel Zypern hat es gezeigt. Wenn der Staat am Ende ist, werden die Sparer zur Kasse gebeten. Was halten Sie davon?

Friedbert Fuchs aus Unsleben sieht keinen anderen Weg als durch einen Akt der Solidarität den Staatsbankrott zu verhindern. Allerdings sollte bei der Beteiligung der Sparer noch stärker differenziert werden, so dass vor allem die hohen Einlagen und in erster Linie die Geldwäscher berücksichtigt werden. Sollte sich die Bundesrepublik einmal in einer ähnlichen Situation befinden, wäre er jedenfalls bereit, seinen Teil zur Lösung des Problems beizusteuern. Foto: Heise

Kurt Kleinlein aus Oberstreu hält den staatlichen Zugriff auf hohe Einlagen durchaus für legitim. Bei kleineren Vermögen habe er aber größte Bedenken. Die Kleinsparer haben sich ihr Geld wahrscheinlich „vom Mund abgespart“ und zwar für einen bestimmten Zweck - vielleicht für ihre Alterssicherung. Ihnen jetzt etwas wegzunehmen, könnte sich später als Bumerang erweisen, wenn sie sich selbst nicht über Wasser halten können und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Für die Fehler des Staats dürfe auf keinen Fall der „kleine Mann bestraft werden“. Foto: HEISE

Friedbert Burger aus Strahlungen hält es für richtig, dass die Großverdiener mit hohen Bankeinlagen zur Bankenrettung in Zypern herangezogen werden, denn sie haben auch jahrelang von hohen Zinseinnahmen profitiert. Das Geld der anderen EU-Länder sollte nicht dafür genutzt werden, das könnte man woanders, auch bei uns, besser verwenden. Foto: Vossenkaul

Burkard Jungklaus aus Burglauer meint, es sei richtig, die Großanleger der Banken auf Zypern, die teilweise aus Russland stammen, an der Bankenrettung zu beteiligen. Die Deutschen werden sowieso schon überall gerupft und die EU könne schließlich nicht für alles aufkommen. Eigentlich sollte sich die EU auf Zypern gar nicht einmischen, da es sich um eine Bankenkrise handelt, die die Banken selbst in den Griff bekommen sollten. Bei der Festsetzung ihrer Gehälter fragen sie auch niemand. Foto: Vossenkaul

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