EUßENHAUSEN

Umweltsünder muss Einsatz bezahlen

Montag entdeckt, Mittwoch schon aufgeklärt: Die akribische Ermittlungsarbeit des Umweltsachbearbeiters der Polizeiinspektion Mellrichstadt zum Umweltdelikt auf der Schanz führte zu einem schnellen Erfolg.

Wie am Dienstag berichtet, hatte ein Unbekannter einen Kleintransporter voll mit Müll am Grenzmuseum auf der Schanz, am ehemaligen Grenzübergang Eußenhausen, entsorgt, indem er den Müll einfach in den Wald kippte. Die große Menge an Kunststoff-, Papier- und Flaschenabfällen, sowie Altreifen, einem Fernseher und Computerteilen, die unterhalb einer Böschung verstreut lag, forderte die Arbeiter des Mellrichstädter Bauhofs: Knapp 14 Stunden waren die Männer im Einsatz, um den ganzen Unrat aufzusammeln.

Als Täter konnte die Mellrichstädter Polizei nun einen 30-Jährigen aus dem angrenzenden Thüringen ermitteln. Die illegale Müllentsorgung wird den Verursacher teuer zu stehen kommen. Gegen ihn wird eine Anzeige nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz gefertigt. Außerdem werden ihm die durch das Aufsammeln entstandenen Kosten in Rechnung gestellt. Die anfallenden Entsorgungskosten konnte der Umweltsünder dadurch minimieren, dass er sich bereit erklärt hat, seinen Müll bei der Stadt selbst abzuholen und – gegen Nachweis – ordnungsgemäß zu entsorgen.

Akribisch: Die Männer des Mellrichstädter Bauhofs befreiten den Wald auf der Schanz vom Unrat eines jungen Thüringers. Foto: S. Standke

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