Schmalwasser

Unannehmlichkeiten bis Ende des Jahres in der Salzforststraße

Die Salzforststraße in Schmalwasser wird saniert. Die Anlieger werden bis Ende des Jahres einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Foto: Marion Eckert

Eine gute Stimmung herrschte bei der ersten Anliegerversammlung. Applaus gab es für Bürgermeisterin Sonja Reubelt, die die Versammlung gemeinsam mit Michael Manger vom Amt für ländliche Entwicklung und Vertretern der Baufirma einberufen hat, um die Anlieger der Salzforststraße über die derzeitigen Stand der Baumaßnahme zu informieren.

Seit einer Woche ist die Baustelle ausgewiesen, die oberste Asphaltschicht der Salzforststraße wurde schon abgenommen und die Umleitung eingerichtet. Gerade die Umleitung fordert von den Bürgern einen nicht unerheblichen Umweg. Wer in Richtung Bad Neustadt fahren  möchte, muss über Steinach fahren, alternativ wäre es auch über Bischofsheim möglich. Beides sind recht große Umleitungen, die doch einiges an Zeit in Anspruch nehmen – und das alles wird bis Ende des Jahres dauern.

Fahrzeuge außerhalb der Baustelle parken

In der ersten Woche konnten die Anwohner noch durch die Baustelle zu ihren Anwesen fahren, doch das sei nun nicht mehr möglich. Die Bürgermeisterin bat die Anlieger, ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle zu parken. "Es ist klar, dass es für die Anlieger eine Belastung darstellt. Wir werden versuchen, die Belastung so gering wie möglich zu halten", sicherte sie zu. Es sei für den zügigen Baufortschritt notwendig, den Autoverkehr innerhalb der Baustelle zu vermeiden. Allerdings seien große unvermeidliche Anlieferungen wie beispielsweise Heizöl weiterhin machbar, müssten allerdings mit dem Baustellenleiter abgesprochen werden.

Parkplätze werden offiziell keine ausgewiesen. Reubelt baut auf das Miteinander und die Vernunft der Schmalwasserer, bat aber auch an das Räumfahrzeug zu denken und möglichst nur einseitig in den Nebenstraßen zu parken. Sichergestellt sei natürlich die Versorgung durch Rettungsdienst und Feuerwehr, die jederzeit in die Baustelle können. Die Post werde zu Fuß zugestellt, nur größere Lieferungen seien vorher bei der Baustellenleitung anzumelden.

Der zweite Bauabschnitt folgt in ungefähr sechs Wochen

Die Müllabfuhr könne nicht in die Baustelle fahren. Die Anlieger müssen die Mülltonnen selbst zum Ende der Baustelle bringen. Wer in der Nähe der Kreuzung wohne, könne die Mülltonnen und Gelben Säcke entlang des Gehwegs in der Talstraße abstellen. Wer im oberen Bereich wohne, der könne sie derzeit hinter dem Container am Ende der Absperrung abstellen. Das werde sich aber im Laufe der Bauphase noch ändern, denn zunächst sei nur im ersten Bauabschnitt von der Kreuzung bis oberhalb des Kreuzes die Straße offen. Der zweite Bauabschnitt werde in ungefähr sechs Wochen folgen. Dann könne es auch sein, dass der Abfuhrtermin sich ändert. Das alles werde aber rechtzeitig bekannt gegeben. Die Bürgermeisterin plant eine weitere Anliegerversammlung mit Beginn des zweiten Bauabschnitts. Bis dahin sei auch klar, ob Sperrmüll in diesem Jahr möglich sei.

Michael Manger machte die Bürger auf Fördermöglichkeiten bei der Gestaltung ihrer Höfe aufmerksam. Allerdings müssen dazu einige Formalitäten beachtet und Anträge gestellt werden. Dazu sei jetzt der richtige Zeitpunkt. Wichtig sei auch zu beachten, dass die Entwässserung der Höfe nicht auf den Gehweg erfolgen darf, entsprechende Entwässerungsrinnen sind von den Bürgern auf eigene Kosten zu erstellen.

Glasfaser für die Breitbandversorgung

Bezüglich der Standorte für die Leuchten habe es bereits Gespräche gegeben, doch individuelle Wünsche können nach wie vor eingearbeitet werden. Das Thema werde wohl in vier bis fünf Wochen aktuell, sagte die Bürgermeisterin. Was die spätere Bepflanzung der Grünflächen angeht, das Thema stehe ganz am Ende der Sanierungsmaßnahme. Im Zuge der Baumaßnahme werden auch eine Strom-Erdverkabelung vorgenommen. Das Bayernwerk sei nicht nur bis zur Grundstücksgrenze, sondern bis zum Haus zuständig.  Sollten innerhalb eines Hauses der Stromkasten neu zu setzen sein, müsse dies mit dem Bayernwerk individuell besprochen werden. Die Schmalwasserer Interessengemeinschaft Antennenanlage werde ihre Leitungen allerdings nicht in der Erde legen. Laut dem Vorsitzenden Ewald Friedel sei dies zu teuer.

Im Zuge der Baumaßnahmen werde Glasfaser für die Breitbandversorgung in die Gehwege gelegt. Ob die Telekom auch Glasfaser-Hausanschlüsse legen werde, sei derzeit noch unklar. Die Bürgermeisterin versicherte, dass von Seiten der Gemeinde entsprechende Gespräche geführt werden.

Bis zum Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten andauern. Bürgermeisterin Reubelt bat um Verständnis, dass es zu Unannehmlichkeiten für die Bürger kommt. "Der eine oder andere Nerv wird noch strapaziert werden. Es wird Geduld und Verständnis brauchen. Es ist für alle am besten, wenn es so reibungslos wie möglich abläuft, dann haben wir alle am meisten davon. Das wird schon."

Ansprechpartner auf der Baustelle ist Thorsten Arnold von der Firma Zehe. In der Gemeindeverwaltung ist Guido Gesierich vom Bauamt mit der Maßnahme betraut.  Bauhofleiter Udo Kaiser ist für Fragen rund um Wasseranschlüsse und Abwasser zuständig. Auch die beiden Gemeinderäte Steffen Zehe und Dirk Zehe stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und werden bei den Jour fixe Terminen teilnehmen. Natürlich stehe auch die Bürgermeisterin jederzeit bei Fragen zur Verfügung.

Die Salzforststraße in Schmalwasser wird saniert. Die Anlieger werden bis Ende des Jahres einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Foto: Marion Eckert

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