Unsleben

Unsleben: Austausch zwischen den Generationen

Den Austausch zwischen Politik und Vertretern der Jugendarbeit mit 30 Teilnehmern betrachtet der Kreisjugendring als großen Erfolg. Foto: Jürgen Hesselbach

Mit 30 Teilnehmern war für den Kreisjugendring das Treffen "Politik dates Jugendarbeit" in Unsleben ein ermutigender Erfolg. Vertreter der Jugendarbeit und Kommunalpolitiker trafen sich zu einem Austausch und brachten ihre Anliegen zu Themen wie Klimaschutz, ÖPNV, Ehrenamt und allgemeine Visionen für den Landkreis Rhön-Grabfeld vor.

Die Jugendarbeit wurde sowohl durch kommunale Jugendbeauftragte, Engagierte aus den Jugendverbänden, der SMV weiterführender Schulen, Akteuren der fridays-for-future-Bewegung und dem Kreisjugendring repräsentiert. Den Informationsfluss verbessern, eine Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit und ein überregionales und vernetztes Ferienprogramm sollten angeboten werden, wurde beispielsweise angeregt. Eine Ausweitung der Jugendleiterlehrgänge und die persönliche Beratung durch die KJR-Mitarbeiter ist gewünscht.

Konzept der Kinderfeuerwehren vorgestellt

Manuel Lippert von der Jugendfeuerwehr stellte das Konzept der Kinderfeuerwehren vor. Damit sollen Kinder bereits ab sechs statt wie bisher erst ab zwölf Jahre spielerisch in die Feuerwehrarbeit eingebunden werden. In der Diskussionsrunde war man sich einig, dass sich dies sicher positiv auf die Nachwuchsarbeit auswirke, denn mit zwölf Jahren seien die Kinder meist schon in anderen Vereinen aktiv.

Ein Kritikpunkt war, dass Schüler ab der zehnten Klasse keine kostenfreie Busfahrkarte mehr erhalten. Deshalb wurde gefordert, dass Vergünstigungen für den öffentlichen Personennahverkehr für Schüler, Auszubildende, ehrenamtlich Tätige und Studenten ausgeweitet werden sollten.

Visionen für den Landkreis kamen ebenfalls zur Diskussion. ÖPNV - der Bedarfshaltestellen und das Angebot eines 365-Euro-Ticket enthalten soll - standen dabei ebenso im Blickpunkt wie Klimaschutz, der nach Ansicht der fridays-for-future-Vertreter als Pflichtaufgabe angesehen und umgesetzt werden soll.

Klimakonferenz im kommenden Frühjahr

Der stellvertretende Landrat Peter Suckfüll und Christof Herbert informierten hierzu über die vom Landkreis im kommenden Frühjahr geplante Klimakonferenz. Sie hoffen auf eine starke  Beteiligung aller Bürger, seien es Umweltinitiativen, lokale Akteure, Institutionen, Kommunen oder Energieversorger. Damit soll ein Bewusstseinswandel und eine Umstellung der Lebensweise bei allen Landkreisbewohnern erzielt werden.

Die Politiker stellten auch fest, dass das Engagement in der fridays-for-future-Bewegung zeige, dass sich Jugendliche politisch engagieren. Dadurch nehmen sie eine Vorbildfunktion für andere ein, sich auch politisch zu beteiligen.

In der Feedbackrunde waren sich alle Beteiligten einig, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder stattfinden soll, um an den angesprochenen Themen, Anliegen und Wünschen anzuknüpfen.

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