Unterelsbach

Unterelsbach: „Wir haben Transparenz geschaffen“

Rhönklub-Vorstände unter sich: Zu ihrer Herbst-Arbeitstagung kamen 31 Rhönklub-Vorsitzende der Region Saale-Sinn auf Einladung des Regionsvorsitzenden Konrad Tripp in der Unterelsbacher Rhönhalle zusammen. Foto: Marc Huter

Üblich und auch notwendig ist es zur Herbstzeit, dass sich alle Vorstände der Rhönklub-Zweigvereine der Region Saale-Sinn zu einer Arbeitstagung treffen, um gemeinsam Rückschau zu halten, aber auch für das Folgejahr die neuen Termine und Veranstaltungen der Region festzulegen. Gleichzeitig werden vom Regionsvorsitzenden Informationen und Veränderungen an die Zweigvereine weitergegeben. Eine solche Herbst-Arbeitstagung der Vorstände fand in diesem Jahr auf Einladung des Regionsvorsitzenden Konrad Tripp mit Unterstützung des Rhönklub-Zweigvereins Unterelsbach in der Unterelsbacher Rhönhalle statt.

„Das Rhönklub-Motto für 2019 „Transparenz schafft neue Wege“ haben wir in unserer Region gut umgesetzt“, zog Regionsvorsitzender Konrad Tripp sein Fazit über den bisherigen Jahresverlauf. Besonders freute er sich, dass der Mitgliederverlust deutlich geringer ausfiel als im Vorjahr, was sicherlich daran lag, dass man mehr Transparenz geschaffen habe.

Erhebliche Schwierigkeiten, den Mitgliederstand zu halten

Derzeit gehören zur Saale-Sinn-Region noch 32 Zweigvereine. Einen besonderen Dank sprach er Theo Zimmer aus, der beim Zweigverein Bastheim kurzfristig das schnell wieder vakante Amt des Vorsitzenden übernommen hatte. Zurzeit seien zwei Zweigvereine ohne einen ordentlichen Vorsitzenden. „Es ist deshalb dringend erforderlich, dass diese Zweigvereine in der nächsten Zeit einen neuen ersten Vorstand wählen“, erklärte Tripp. Auch hätten einige Zweigvereine erhebliche Schwierigkeiten, den Mitgliederstand zu halten und jüngere Vorstandsmitglieder zu finden.

Besonders am Herzen liege Konrad Tripp als Regionsvorsitzender, dass die Zweigvereine Bad Kissingen, Bad Neustadt und auch Würzburg ihre Hütten erhalten und renovieren können. An dieser Stelle bedankte sich Tripp beim Landkreis Rhön-Grabfeld mit Landrat Thomas Habermann und dem Kreistag, mit dessen neu aufgelegten Hüttenfonds ein enormer Beitrag zur Aufrechterhaltung der Rhöner Hüttenkultur geleistet werde. Für das Schweinfurter Haus werden schon bald für Renovierungen die ersten Fördermittel ausgezahlt, wusste Tripp. In seiner Funktion als Regionsvorsitzender habe er auch einen schriftlichen Antrag auf finanzielle Unterstützung beim Rhönklub-Hauptvorstand gestellt, der jedoch mit Verweis auf die Bezugsfallwirkung für alle anderen hüttenbesitzenden Vereine abgelehnt wurde.

Große Leistung der Wegewarte

Regionswegewart Robert Groß zog ein Fazit über die Leistung der Wegewarte in der Region Saale-Sinn. Insgesamt wurden 1349 Kilometer in 1261 Stunden begangen. Groß appellierte an alle Zweigvereine, entsprechende Wegewarte zu bestimmen, da vom Staatsministerium geplant ist, die Berechnungsgrundlage für die Zuwendung auf tatsächlich gepflegte Kilometer umzustellen. Sein Dank galt insbesondere Günter Windisch, ehemaliger Vorsitzender des aufgelösten Zweigvereins Burgwallbach, der die Region immer noch mit umfangreicher und sorgfältiger Wegearbeit sowie dem Druck des Rhön-Kalenders 2020 unterstützt.

Konrad Tripp leitete an die Vorstände den Aufruf des Deutschen Wanderverbandes zur Unterstützung des Klimastreiktages weiter. Dazu passten die Informationen von Thorsten Kirchner über den Zustand des Schwarzen Moors. Auch das Schwarze Moor leide unter den Folgen des Klimawandels und der damit verbundenen, zunehmenden Trockenheit. Der Bestand an Bäumen, die dem Moor zusätzlich Wasser entziehen, nehmen zu. Manche Gräben, in denen sonst immer Wasser stand, seien derzeit ausgetrocknet.

Zu den wichtigsten Terminen, die beim Vorständetreffen in Unterelsbach vereinbart wurden, zählen die Wanderjahreröffnung auf dem Kreuzberg am 19. Januar, die 56. Hauptkulturtagung in Hilders am 7. März sowie die Regionalversammlung am 4. April in Oberelsbach. Bürgermeisterin Birgit Erb dankte dem Rhönklub in ihrem Grußwort für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement, insbesondere auch im Hinblick auf die Bemühungen um den Naturschutz.

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