Untereßfeld

Untereßfeld: Erste Bürgerversammlung mit vielen Informationen

Die Dachständer für die elektrische Versorgung sollen auch im Bereich "Stiegel" bald der Vergangenheit angehören. Kein schöner Anblick: Das verfallende Anwesen hinter der Keßler-Madonna sollte von der Stadt aufgekauft und in eine Grünfläche oder einen Bauplatz umgewandelt werden,... Foto: Regina Vossenkaul

Die erste Bürgerversammlung von insgesamt acht fand im Gemeindehaus in Untereßfeld statt. Wie üblich gab Bürgermeister Thomas Helbling zunächst einen Überblick über Zahlen, Fakten und Pläne, bevor die Bürger das Wort hatten.

Bad Königshofen zählt aktuell 6329 Einwohner, davon leben 256 in Untereßfeld. Im Jahr 2019 gab es bisher 36 Geburten, 73 Sterbefälle und 23 Eheschließungen, das Standesamt registrierte außerdem 95 Kirchenaustritte. 1460 Schüler besuchen Schulen in Bad Königshofen, davon gehen 171 in die Grabfeld-Grundschule, 243 in die Grabfeld-Mittelschule, 469 in die Realschule, 436 ins Gymnasium und 59 in die Berufsfachschule für Musik. Die Anzahl der Schüler in der Grundschule Untereßfeld bleibe relativ stabil bei 82, teilte Helbling mit. Die Geburtenzahlen sprechen dafür, dass der gleichbleibende Trend sich durchsetzt. Auf den Straßenbau ging der Bürgermeister unter anderem ein, auch in Untereßfeld sollen Ausbesserungen vorgenommen werden. Die entsprechenden Stellen sind gekennzeichnet und die Arbeiten werden bei nächster Gelegenheit erledigt. In der Straße Stiegel sollen die Dachständer demnächst abgebaut werden, die Stromkabel verlaufen dann unterirdisch.    

Kommunales Innenentwicklungsförderprogramm

Das kommunale Innenentwicklungsförderprogramm gilt weiterhin und brachte bei neun Anträgen sechs Bewilligungen und fünf Beratungen durch einen Architekten. Die Bauherren können bis zu 10 000 Euro erhalten, plus Kinderbonus von 1000 Euro, wenn sie innerorts Wohnraum schaffen.

Insgesamt leisten in Bad Königshofen 264 Männer und Frauen den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst, dafür bedankte sich der Bürgermeister im Namen der ganzen Bevölkerung. Untereßfeld feierte im Juni ein besonderes Feuerwehrfest mit Einweihung des neuen Fahrzeugs TSF-W. Die Kosten lagen bei 215 741 Euro, die Regierung von Unterfranken gab einen Zuschuss in Höhe von 43 600 Euro. Der Bauhof hat Arbeiten in Untereßfeld geleistet und bei der Renovierung der Fahrzeughalle der Feuerwehr geholfen, zudem beim Einbau der neuen Kühltheke im Gemeindehaus. Der Schacht am Feuerwehrhaus wurde saniert und Heckenpflege entlang der B 279 durchgeführt. Die örtlichen Vereine, die Kirchengemeinde und die Jagdgenossen haben sich mit je 500 Euro an den Kosten für die neue Theke im Gemeindehaus beteiligt, dafür dankten Bürgermeister und der Untereßfelder Stadtrat Michael Helmerich.

Als das "Highlight des Jahres" bezeichnete Helmerich die neue Feuerwehr. Sein Dank galt allen Helfern und dem Bauhofleiter Markus Schunk, der immer ein offenes Ohr habe. Die bevorstehenden Kommunalwahlen im März nahm er zum Anlass, einige Ereignisse aus seinen sechs Amtsjahren aufzuzählen. Es werde wieder eine Liste Untereßfeld geben, kündigte er an, die Nominierungsversammlung wird demnächst bekannt gegeben. Er hat einen Antrag an die Stadt gestellt, neue Urnengräber zu schaffen und im Gemeindehaus in den nächsten Jahren die Heizung zu erneuern. Ein Mannschaftsfahrzeug für die Feuerwehr würde er gerne anschaffen mit Hilfe von Spenden und Eigenmitteln. Die Kosten liegen ungefähr bei 30 000 Euro, es gibt eine Förderung in Höhe von 13 100 Euro.

Der LED-Umbau erfolgt nach und nach

In der Diskussion wurde nach dem Stand der Dinge bezüglich des LED-Umbaus bei den Straßenlaternen und dem Kernwegenetz gefragt. Letzteres liege momentan auf Eis wegen der Kosten, der LED-Umbau erfolge nach und nach, informierte der Bürgermeister. Das Anwesen Hummel neben der Kirche könnte die Stadt erwerben, abreißen und einen Bauplatz oder eine Grünanlage daraus machen, wurde angeregt.

Moniert wurde der Zustand der Kreisstraße zwischen Gabolshausen und Untereßfeld. Als unhygienisch bezeichnete ein Bürger die Sandreinigung auf dem Spielplatz durch eine Firma. Sie habe nur die Verunreinigungen entfernt und danach den alten Sand wieder eingefüllt. Nach dem GPS-Gerät für die Feldgeschworenen wurde gefragt (ist inzwischen bestellt) und nach der Grabenreinigung, die wegen des Ausfalls des Bauhof-Baggers bisher nicht möglich war. Eventuell können die Arbeiten auch mit einem Leihgerät durchgeführt werden. Zum Abschluss dankte Helbling allen, die sich für Untereßfeld eingebracht und Aufgaben übernommen haben.  

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