Wollbach

Unterwegs mit 20 Tonnen Hilfsgütern

Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Klemens Werner, Stefan Zehfuß, Margit Benkert, Bernd Müller und Karl Fiedler. Foto: Karin Müller

Bereits vor einigen Wochen verließ der 65. Hilfskonvoi des Vereins Kinder aus Shitkowitschi - Hilfe nach Tschernobyl e. V. mit circa 20 Tonnen an Hilfsgütern den Landkreis in Richtung Weißrussland. Bei der Ankunft nahm allerdings die Zollbehörde alle Hilfsgüter zunächst in dem Auslieferungslager des Wollbacher Hilfsvereins unter Verschluss. Erst jetzt - nach der Genehmigung durch die weißrussischen Behörden - ist es den Verantwortlichen des Vereins möglich, die Verteilung vorzunehmen.

Vier Aktive des Hilfsvereins starteten deshalb am Sonntagvormittag mit dem vereinseigenen Bus in Richtung Weißrussland. Sie übernehmen die Auslieferung der von kranken und bedürftigen Menschen in der Gomelregion sehnsüchtig erwarteten Hilfsgüter. Für Stefan Zehfuß, Karl Fiedler, Margit Benkert, Klemens Werner und Bernd Müller ist es wieder eine Mammutaufgabe, die jetzt freigegebenen Hilfsgüter mit einem Gewicht von insgesamt 20 Tonnen an die richtige Adresse zu bringen. Neben der Verteilung der Hilfsgüter an die einzelnen Empfänger können in der Hauptstadt Minsk zudem dringend benötigte medizinische Geräte im Gesamtwert von rund 8800 Euro erworben und an die medizinischen Einrichtungen der Region übergeben werden.

Seit nunmehr 28 Jahren engagieren sich zahlreiche Vereinsmitglieder und ehrenamtliche Helfer um den Vorsitzenden Stefan Zehfuß für die von der Tschernobylkatastrophe betroffenen Kinder sowie Kranke und Bedürftige in der Region um Shitkowitschi. 65 Hilfskonvois, 28 Kindererholungen und zahlreiche weitere Unterstützungsmaßnahme unterstreichen das große Engagement des Vereins. Und noch immer, so Zehfuß, sei keine wesentliche Verbesserung der Lage insbesondere für die immungeschädigten Kinder sowie für Kranke und besonders Bedürftige in Sicht.

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