Bad Königshofen

VG-Haushalt finanziert sich aus Umlagen und Rücklagen

Jetzt sitzen alle an einem Tisch: Die Umbaumaßnahmen im VG-Gebäude sind fast abgeschlossen, vom Sitzungssaal wurde ein Mehrzweckraum abgetrennt und eine neue Sitzordnung vorgegeben. Foto: Regina Vossenkaul

Der Haushaltsplan für das Jahr 2020 wurde in der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen, zu der sieben Grabfeldgemeinden gehören, besprochen und gemeinsam mit dem Finanzplan und dem Stellenplan verabschiedet.  

Wie Hans-Bernd Bader, der den Haushalt gemeinsam mit den Bürgermeistern geplant hat, vortrug, umfasst der Verwaltungshaushalt 1 657 785 Euro. Finanziert wird er hauptsächlich durch die VG-Umlage der Mitgliedsgemeinden in Höhe von 1,32 Millionen Euro, dazu kommen Erstattungen für die Verwaltung von Schulen und Verbänden (137 140 Euro), die pauschale Finanzzuweisung (130 000 Euro) und eine Zuführung vom Vermögenshaushalt (70 000 Euro). Bei den Ausgaben stehen die Personalkosten an erster Stelle mit 1,25 Millionen Euro, dazu kommt der sächliche Verwaltungs- und Betriebsaufwand (fast 400 000 Euro), darin sind auch Aus- und Fortbildungskosten enthalten (38 000 Euro).

Der Vermögenshaushalt in Höhe von 160 500 Euro finanziert sich ganz aus der Entnahme aus den Rücklagen. Bei den Ausgaben sind noch einmal 60 000 Euro für die Restarbeiten innerhalb des Sanierungskonzepts für das VG-Gebäude enthalten. 2019 wurden dafür bereits 104 421 Euro ausgegeben, dazu kamen Neuanschaffungen von Aktenschränken und EDV-Geräten für rund 32 800 Euro für die neu geschaffenen Arbeitsplätze.

Zusätzliche Büros und ein gemeinsamer Tisch

Bader berichtete von den Umbaumaßnahmen, durch die mehrere zusätzliche Büros entstanden sind. Einheitliche Teppichböden wurden neu verlegt, 1400 Meter Datenkabel eingezogen und alle Räume mit LED-Lampen ausgestattet. Die WCs wurden erneuert, an den Waschbecken gibt es Durchlauferhitzer. In den Kosten ist auch die Verkleinerung des Versammlungsraums enthalten, er wurde mit neuem Mobiliar ausgestattet, jetzt sitzen alle Versammlungsteilnehmer an einem Tisch und nicht mehr in Hufeisenform weit auseinander. Die Arbeiten bezüglich des Brandschutzes sind noch nicht ganz abgeschlossen. Bader, der die Maßnahme planerisch und teilweise auch praktisch begleitet hat, bedankte sich bei den Mitarbeitern, die Verständnis hatten für die Behinderungen während der Arbeitszeit.

Die Verwaltungsumlage im Jahr 2020 beträgt pro Kopf und Jahr 188,38 Euro. Der Überblick über die Bevölkerungsentwicklung zeigt, dass innerhalb von zehn Jahren die Anzahl der Einwohner in den Mitgliedsgemeinden um insgesamt 488 geschrumpft ist. Waren es 2009 noch 7498 Einwohner, gab es 2019 nur noch 7010. Dadurch steigt die Umlage, denn die Verwaltungskosten steigen ebenfalls und verteilen sich auf weniger Personen.

Neue Stellen im Bauamt und der Kämmerei

Kurz besprochen wurde die Personalsituation. Wie Vorsitzender Jürgen Heusinger mitteilte, hat er momentan die Geschäftsstellenleitung inne, vertreten wird er von Bürgermeisterin Angelika Götz. Die Stelle wird innerhalb dieses Quartals neu ausgeschrieben. Stellvertretende Geschäftsstellenleiterin ist Regina Köhler, ab 1. April werden je eine Stelle im Bauamt und in der Kämmerei neu besetzt. Nach einem turbulenten Jahr mit Umbau und Umstrukturierungen wird bald Ruhe einkehren. Götz appellierte an alle Besucher der VG, die Einarbeitungszeit der "Neuen" zu bedenken und ein Nachsehen zu haben, wenn nicht alles gleich schnell erledigt werden kann. Die Stellenbeschreibung durch einen Mitarbeiter der Bayerischen Verwaltungsakademie sei fertig, jetzt erfolge die Stellenbewertung, teilte Götz mit.

Informationen gab es zum Thema EDV-Betreuung durch einen Landkreis-Beauftragten, was die eigenen Mitarbeiter entlasten würde. Heusinger empfahl, eine Entscheidung für den Vollservice für alle Arbeitsplätze der VG und der von der VG betreuten Außenstellen. Ein Beschluss darüber soll in der nächsten Sitzung gefasst werden.

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