Stockheim

Verkehr fließt wieder von Stockheim Richtung Willmars

In zwei Bauabschnitten wurde die Kreisstraße 31 von Stockheim bis zur Abzweigung nach Völkershausen ausgebaut. Unser Bild zeigt den Stand der Arbeiten im September 2018. Foto: Simone Stock

Eng, uneben, kurvig: Die alte Kreisstraße 31 von Stockheim Richtung Willmars war für Autofahrer keine übersichtliche Strecke. Mehrere schwere Unfälle und zahlreiche abgefahrene Spiegel zeugen von den Schwierigkeiten, die Autofahrer auf der unzählige Male geflickten Fahrbahn bis zur Abzweigung nach Völkershausen erwarteten. Das ist nun Geschichte: Der Abschnitt der Kreisstraße 31 ist grundlegend erneuert worden. 

Am Montag, 26. August, wird die ausgebaute Kreisstraße NES 31 zwischen der B 285 bei Stockheim und der Einmündung der Kreisstraße NES 33 nach Völkershausen wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Zu der Einweihungsfeier sind alle Interessierten eingeladen, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts Rhön-Grabfeld. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Sportheim des TSV Stockheim.

Durchlass für Amphibien

Die Kreisstraße NES 31 wurde in den vergangenen zwölf Monaten auf einer Länge von 1767 Metern ausgebaut. Die Arbeiten erfolgten in zwei Teilabschnitten. In den Ausbaubereich fällt auch der Umbau der Einmündung der von Ostheim kommenden Gemeindeverbindungsstraße auf Höhe des Reiterhofs am Waldrand. Die hier bestehende Anbindung der Gemeindeverbindungsstraße wurde zurückgebaut und durch eine Einmündung mit eindeutiger Verkehrsführung ersetzt, so die Kreisbehörde. Am Bauende wurden im Bereich der Linz die vorhandenen Durchlässe der Bachquerung zurückgebaut und durch einen Amphibiendurchlass mit den dazugehörigen Amphibienleiteinrichtungen ersetzt.

Der Ausbau war aufgrund des schlechten Zustandes der alten Straße erforderlich geworden. Die Baugrunduntersuchungen hatten ergeben, dass der Fahrbahnaufbau nur 30 Zentimeter stark war. Eine wirtschaftliche Sanierung war damit nicht mehr möglich, so die Stabsstelle für Kreisentwicklung.

Breitere Fahrbahn

Der Ausbau erfolgte bestandsorientiert, richtete sich also nach der vorgegebenen Trasse. Anpassungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Sichtverhältnisse wurden jedoch vorgenommen. Die Fahrbahn der Kreisstraße wurde von 5,50 auf 6 Meter, die Bankette von 0,75 auf 1,50 Meter verbreitert. Der neue Aufbau hat eine Gesamtstärke von 70 Zentimetern.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,25 Millionen Euro. Die staatlichen Zuwendungen nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz betragen laut Landratsamt 1,44 Millionen Euro.

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