Oberelsbach

Viel Interesse im Maximilianeum am Naturpark Rhön

Großes Interesse an der Naturpark-Präsentation. Am Rhöner Stand trafen sich (von links): Sandro Kirchner, Klaus Spitzl, Naturpark-Ranger Daniel Scheffler, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Steffen Vogel, Wanderwege-Koordinatorin Larissa Renninger und Gerald Pittner. Foto: Rolf Poss

Mit einer großen Delegation war der Verein Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön zur Präsentation der 19 bayerischen Naturparke im Senatssaal des Maximilianeums nach München gereist. Dabei setzten die Rhöner nicht nur kulinarisch, sondern auch akustisch Zeichen. Wie Naturpark-Geschäftsführer Klaus Spitzl rückblickend feststellte, stießen die PowerPoint-Präsentationen über die Naturschätze der Rhön, die Übersichtskarte über den Naturpark und das Biosphärenreservat Rhön und die mitgebrachten Ausstellungsobjekte aus der bayerischen Rhön auf großes Interesse.

Abgeordnete vor Ort

Besonders gut kam aber an, dass am Rhöner Naturpark-Stand unter anderem Bio-Wein (Weingut Lange Saaleck aus dem im Fränkischen Saaletaal) angeboten wurde. Zudem sorgten die Rhöner mit Akkordeonmusik oder dem Kreuzberglied für Stimmung. Entsprechend besuchten nicht nur Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Umweltminister Thorsten Glauber sowie dessen Vorgänger Marcel Huber den Rhöner Stand. Neben den heimischen Abgeordneten Sandro Kirchner, Steffen Vogel, Gerald Pittner interessierten sich verschiedenste andere Abgeordnete aus den unterschiedlichen Fraktionen für die Arbeit im Naturpark Rhön.

Dabei kamen aber auch durchaus ernsthafte Themen zu Sprache. So hielt sich der frühere Justizminister und derzeit stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU,  Winfried Bausback, längerer Zeit am Stand auf, diskutierte und informierte über das Thema Waldbewirtschaftung in Nordbayern. Dabei ging der Abgeordnete aus Aschaffenburg besonders auf die Situation der kommunalen Wälder ein. Im Gegensatz zu Franken gibt es bekanntlich in Südbayern keinen oder kaum Kommunalwald. Zur Sprache kam dabei auch, dass die Waldschäden aufgrund der Trockenheit in Nordbayern weitaus höher sind als im Süden.

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