GROßBARDORF

Vom maroden Haus zum Wohnjuwel

Annika Hesselbach hatte mit dem Vater eine große Unterstützung bei dem Umbau eines 100 Jahren alten Wohnhauses in Kleineibstadt. Foto: Eckhard Heise

„Wer Gutes tut, wird auch mit Gutem belohnt“. Diese Weisheit hat sich offensichtlich die Grabfeld-Allianz auf ihre Fahne geschrieben. Zu Recht, wie jetzt auch die Bürger der Bündnisgemeinden bei der Aktion „Türen auf“ feststellen konnten. Sie konnten zwei, mit erheblichen Beträgen geförderte Anwesen besichtigen.

100 Jahre ist noch kein Alter

In Kleineibstadt ist aus einem heruntergekommenen 100 Jahre alten Wohnhaus ein kleines Juwel entstanden. Hausherrin ist Annika Hesselbach, die auch im Dorf aufgewachsen ist und das Anwesen 2014 erworben hatte. Sie hat innerhalb von zwei Jahren das Haus von unten bis oben durchsaniert. „Mit dem Papa“, der wohl so etwas wie die treibende Kraft gewesen ist, wie die junge Frau andeutet. Die Dacheindeckung, Fenster und Türen, Wärmedämmung und der Innenausbau sind vollkommen neu. Auch der Außenbereich wurde zum Teil völlig anders gestaltet.

Einer gewaltige Aufgabe haben sich Birgit und Stefan Neuhöfer gestellt, als sie ein 150 Jahres altes Anwesen an der Hauptstraße in Großbardorf erwarben, nachdem sie ihre Pläne zum Neubau am Dorfrand aufgegeben hatten. Sie wollen die gesamten Gebäude eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens zum Wohnen und für ihren Malerbetrieb nutzen. Dabei kamen dem Malermeister natürlich seine eigenen handwerklichen Fertigkeiten zu Gute, die er in vielfacher Weise einsetzen konnte. Vor allem in raffinierten Farbgestaltungen und liebevollen Putzarbeiten kommt die erfahrene Hand des Fachmanns zur Geltung.

Offene Bereiche zum Kochen und Essen

Nach zwei Jahren Umbauzeit sind mittlerweile die Arbeiten so weit fortgeschritten, dass das Wohnhaus schon einmal bezogen werden konnte. Im Erdgeschoss befinden sich neben einem großen Wohnzimmer ein offener Koch- und Essbereich und ein Bad. Im Obergeschoss gibt es neben mehreren Schlafzimmern ein Duschbad und einen Abstellraum.

Noch nicht abgeschlossen sind die Arbeiten an einem 80 Quadratmeter großen Büro und am Ausstellungsraum, die aus einem ehemaligen Kuhstall entstehen. Die Substanz sei allerdings so schlecht gewesen, dass die meisten Teile beseitigt werden mussten, so Neuhöfer.

Förderprogramm als große Hilfe

Ausführlich beschreiben die Besitzer der beiden Anwesen bei Rundgängen den Besuchern die Details und begrüßen vor allem ausdrücklich das Förderprogramm der Allianz. „Das war schon eine große Hilfe“, heißt es bei ihnen übereinstimmend.

Wie aus den Förderrichtlinien hervorgeht, können bei einem Höchstbetrag von 30 000 Euro bis zu 20 Prozent der Nettokosten erstattet werden. Darüber hinaus werden die Hausbesitzer ausführlich beraten. Und bei den Besichtigungsmöglichkeiten an den beiden Teilnehmern informierten Firmen schon einmal über Sanierungsmöglichkeiten, was von den zahlreichen Besuchern bei reichlich Verpflegung gut wahrgenommen wurde.

Birgit und Stefan Neuhöfer haben ein altes Anwesen in der Hauptstraße von Großbardorf vollkommen umgekrempelt und gestal... Foto: Eckhard Heise

Schlagworte

  • Großbardorf
  • Eckhard Heise
  • Juwelen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!