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Wasserversorgung von Sulzdorf: Die Zeit ist knapp

Der Initiator der Aktion Türen auf, Philipp Sebald, Allianzmanagerin Silvia Schmitt, Bürgermeisterin Angelika Götz und Allianzmitarbeiterin Annedore Dietz-Holzheimer überreichten ein kleines Dankeschön an Rupert Adlmaier und Petra Dittmann-Adlmaier Foto: Ralf Seidling

Neben der Vorstellung der Vorschläge zum neuen ÖPNV-Konzept im Grabfeld gab es auch andere  Themen bei der Lenkungsgruppensitzung der Grabfeldallianz. Die am letzten Juni-Samstag durchgeführte Aktion  mit Objekten in Serrfeld und Sulzdorf bezeichnete Philipp Sebald als Erfolg. Noch stärker besucht als das bereits renovierte Anwesen in Serrfeld sei der Rohbau in Sulzdorf gewesen, weil doch viele Haussanierer etwas selbst machen und sich Anregungen holen wollen. Im nächsten Jahr sollen Objekte in Wülfershausen und Saal präsentiert werden.   

Auch im Grabfeld soll der Keltenradweg ausgeschildert werden

Weiterhin ging es um den Keltenradweg, der auf thüringischer Seite ausgeschildert werden soll, wie Allianz-Managerin Silvia Schmitt erklärte. Es stelle sich nun die Frage, ob die Beschilderung auch im Grabfeld fortgesetzt werden soll. Susanne Volkheimer vom Tourismusverband Haßberge sprach sich klar dafür aus.  Auch Kurdirekter Werner Angermüller vertrete diese Ansicht. Eventuell könne der Radweg bis zum Steigerwald als Fernwanderweg geführt werden, erklärte Volkheimer.   

Gewissermaßen einen Notruf setzte Sulzdorfs Bürgermeisterin Angelika Götz zum Ende der Sitzung ab. Ihr ging es um die großen Schäden, die Ungeziefer und Trockenheit im Privat- und Gemeindewald in Sulzdorf anrichten. Sie fordert Soforthilfe des Staates für private Waldbesitzer, die große Verluste hinnehmen müssen. In einem Brief, für den sie von der Allianz Unterstützung erhofft, will sich Angelika Götz deswegen an das Ministerium wenden. 

Zeit zur Erledigung der Mammutaufgabe ist viel zu kurz bemessen

Vom Sulzdorfer Forst war es in der Diskussion nicht weit zum Grabfeld als allgemein sehr regenarmer Landstrich. Das Grabfeld zähle zu den trockensten Gebieten in ganz Bayern, betonte Großeibstadts Bürgermeister Emil Sebald.  Um die hier ansässigen Gemeinden zukunftssicher mit Trinkwasser zu versorgen, soll zu den üppig sprudelnden Quellen bei Mittelstreu eine Leitung gelegt werden. Dafür soll ein Zweckbündnis gegründet werden (wir berichteten). Zwar gibt es für das Millionenprojekt  Zuschüsse vom Staat, allerdings bleibt zur Umsetzung nur ein Zeitkorridor bis Ende 2021. "Diese Vorgaben können nicht erfüllt werden", betonte Sebald angesichts der Dimension der Aufgabe und forderte eine Verlängerung der in der RZWas festgelegten Vorgaben.      

"Ihr braucht dringend einen Termin im Umweltministerium auf Ministerebene", befand Landrat Thomas Habermann, der seine volle Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts zusicherte. Dort sollte die Situation konkret im Detail geschildert werden.  

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