OSTHEIM

Wegen Terror in Paris fiel der Rathaussturm aus

Trotz ausgefallenen Rathaussturms gekürt: Das Prinzenpaar der Uhstemer Fosenöchter, Marco II und Daniela III, präsentierte sich. Dahinter stand das Kinderpaar Inka I und Karl I. Eingerahmt wurden die Majestäten von den Vorständen Frank Fetzer (links) und Mirko Seifert (rechts).
Trotz ausgefallenen Rathaussturms gekürt: Das Prinzenpaar der Uhstemer Fosenöchter, Marco II und Daniela III, präsentierte sich. Dahinter stand das Kinderpaar Inka I und Karl I. Eingerahmt wurden die Majestäten von den Vorständen Frank Fetzer (links) und Mirko Seifert (rechts). Foto: Hälker

Fast schon gespenstisch war der Einmarsch der Faschingsnarren der Uhstemer Fosenöchter am Tag nach den Anschlägen von Paris. Nur die Trommel war zu hören, kein Helau und kein Jubel schallte durch die Rhöngemeinde. Wo sonst ausgiebig gefeiert wurde, haben Stadt und Ostheimer Faschingsgesellschaft UFO beschlossen, wegen des Terrors in der französischen Hauptstadt den traditionellen Rathaussturm ausfallen zu lassen. Das Prinzenpaar wurde aber vorgestellt.

„Wir wollen den Opfern und den Familien der Attentate in Paris gedenken und den Rathaussturm ausfallen lassen“, gab Bürgermeister Ulrich Waldsachs zu verstehen. Eine Gedenkminute untermalte das Anliegen, den Fasching ruhig und bedacht zu beginnen, was von den vielen Besuchern zum größten Teil anerkannt und respektiert wurde.

Vereinzelte kritische Stimmen, sich denen nicht zu beugen, die genau das wollen, waren auch vorhanden. Sie blieben aber die Ausnahme.

Mirko Seifert und Frank Fetzer, die beiden Vorstände der UFO, verurteilten wie Bürgermeister Waldsachs die Attentate und zeigten sich solidarisch mit den Opfern. „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken und weiterfeiern“, gab Seifert den Faschingsnarren zu verstehen.

Trotz allem wurde das neue Prinzenpaar vorgestellt. Prinzessin wurde Daniela III aus der Dichter Mitte, die mit dem Prinzen Marco II vom Unterebersbacher Saalestrand die Session als regierende Blaublütler alias Daniela und Marco Hahn vertritt. Auch das Kinderprinzenpaar hat sein neues Gesicht. Inka I von der Traube und Karl I von der Gasse zum Ross, alias Inka Tzscheutschler und Karl Witthauer, sind ab sofort in den Adelstand erhoben. Gut meisterten die Vier gleich zu Beginn den schweren Einstieg in das Amt. Im Anschluss ging es ruhig und ohne Faschingszug in die Gaststätte „Zur Erholung“, wo in kleiner Runde der Fasching eingeläutet wurde. Ein fahler Beigeschmack der Ereignisse blieb bei den Besuchern.

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