Bad Königshofen

Wehren in Rhön-Grabfeld: Mehr Einsätze, mehr Übungen

Per Handschlag nahm Kreisbrandmeister die neuen Kommandanten und deren Stellvertreter in die "Riege der Kommandanten" auf. Hier der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Rothausen, Thomas Rimane. Foto: Hanns Friedrich

"Ich kann ihnen als Landrat sagen, dass der Landkreis Rhön-Grabfeld stolz auf seine Feuerwehren ist, aber auch dankbar für das Ehrenamt, in das viel Zeit investiert wird." Dies sei nicht nur bei den Einsätzen, sondern auch schon lange vorher bei den Übungen und Leistungsabzeichen der Fall. Das betonte Landrat Thomas Habermann bei der Dienstversammlung der Kommandanten des Bezirks III (Altlandkreis Königshofen).

Als ein "wertvolles Kapital der Kommunen" bezeichnete Bürgermeister Thomas Helbling die Feuerwehren. Im Namen der Stadt und der gesamten Bevölkerung sagte er Dank für die Einsätze. Für die Wehrleute sei ihr Dienst an der Allgemeinheit selbstverständlich, sie würden kein Aufhebens davon machen.  "Die Leute draußen registrieren es schon, wie professionell und schnell ihr bei den verschiedenen Einsätzen seid."

Jahresbericht des Kreisbrandinspektors

Der Jahresbericht von Kreisbrandinspektor Michael Weber, vorgestellt von Kreisbrandmeister Christoph Wohlfahrt, zeigte den regen Übungsbetrieb. Die Kommandanten seien es, die ihre Wehrleute anspornen und eine Vorbildfunktion haben.

Im Jahrsbericht waren  223 (202 im Jahr 2018)  Feuerwehreinsätze aufgelistet. Konkret waren es 61 (53) Brandeinsätze, 85 (88) Technische Hilfeleistungen, elf (9) Sicherheitswachen und 66 (52) sonstige Tätigkeiten. Die Kreisfeuerwehrführung, absolvierte Termine und Besprechungen mit Gemeinden und der Regierung von Unterfranken. Hier ging es unter anderem um den Umbau von Feuerwehrgerätehäusern, den Kauf von Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehrgerätschaften. Auch Ortsbegehungen und Besprechungen zu Umbauten an privaten oder öffentlichen Gebäuden und die Inbetriebnahme von Brandmeldeanlagen gehörten dazu.

Gut besucht waren die Lehrgänge auf Landkreisebene im Feuerwehrhaus Bad Königshofen. Ausgebildet wurden 17 Atemschutzträger, ein Träger eines Chemikalienschutzanzuges, zehn Maschinisten, vier Fortbildung Maschinisten, zehn Motorkettensäge, 14 MTA Basismodul, 13 haben den Abschluss MTA Truppführer, 42 absolvierten einen Sprechfunklehrgang, vier ein Fahrsicherheitstraining und einmal gab es den Feuerwehrführerschein.

Neue Kommandanten

Die Feuerwehr Großbardorf stellte einen Mannschaftstransportwagen, der gesponsert war und in Eigenleistung umgebaut wurde in Dienst, die Feuerwehr Unteressfeld bekam ein TSF/W und die Feuerwehr Ipthausen ein TSF.  Der Kreisbrandmeister nannte die neu gewählten Kommandanten und deren Stellvertreter, ebenso die wiedergewählten. Die Neuen, Daniel Hesselbach (stellvertretender Kommandant Kleineibstadt), Kommandant René Preuk und sein Stellvertreter Andreas Hofmann (Leinach) sowie stellvertretender Kommandant Thomas Rimane (Rothausen) wurden per Handschlag in die Riege der Kommandanten aufgenommen. Da Berthild Bauer (Trappstadt) als Kreisbrandmeister altersbedingt ausgeschieden ist, hat André Knies (Bad Königshofen) diese Aufgabe übernommen.

Informiert hat der Kreisbrandmeister über Lehrgänge: Elf Wehrleute sind nun Gruppenführer, zwei Jugendwart, drei Gerätewart, zwei Leiter des Atemschutzes, drei Leiter einer Feuerwehr,  drei Gerätewart,  vier absolvierten das Seminar Bus/Lkw im Bereich Technische Hilfeleistung, es gibt einen Ausbilder für den Fachteil Modulare Truppausbildung, je eine Feuerwehrmann besuchte das Tagesseminar zu den Themen "Flugunfälle", "Drohnen im Feuerwehreinsatz" und "Aufbaulehrgang für Führungskräfte Energieversorgung."

Zu wenige Plätze im Brandhaus

Von Erfolg gekrönt war der Appell von Kreisbrandinspektor Michael Weber vom Vorjahr, wieder mehr Leistungsprüfungen durchzuführen. Insgesamt waren es 14 (Vorjahr 5) Leistungsprüfungen Löschgruppe, drei Hilfeleistung und elf Teilnehmer waren bei der Jugendleistungsprüfung. 

Kreisbrandmeister Christoph Wohlfart wies darauf hin, dass es zu wenige Plätze im "Brandhaus" an der Feuerwehrschule Würzburg gebe. Der Landrat versprach dies an entsprechender Stelle vorzubringen. Solche Übungen seien wichtig, um die Wehrleute auf ihre Aufgabe der Brandbekämpfung auch psychisch vorzubereiten.

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