WARGOLSHAUSEN

Wehrleute in Feierlaune

Langzeit-Kommandant Herbert Büttner (rechts) und sein Team mit (von links) Kassiererin Rebecca Kirchner, stellvertretender Vereinsvorsitzender Susanne Chevallier und stellvertretendem Kommandanten Hubert Warmuth sind für das Fest der Feuer Wargolshausen gewappnet.
Langzeit-Kommandant Herbert Büttner (rechts) und sein Team mit (von links) Kassiererin Rebecca Kirchner, stellvertretender Vereinsvorsitzender Susanne Chevallier und stellvertretendem Kommandanten Hubert Warmuth sind für das Fest der Feuer Wargolshausen gewappnet. Foto: Eckhard Heise

Das Festzelt steht schon, der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage sind es bis zum Auftakt des Jubiläumsfests der Feuerwehr von Wargolshausen. Vom Mittwoch, 30. Mai, bis Montag, 4. Juni, feiern die Floriansjünger des Dorfes das 140-jährige Bestehen und haben dazu ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem ein musikalisches Highlight das andere jagt.

Spätestens seit dem Fest zum 125. Geburtstag dürfte bekannt sein: Wenn die Feuerwehr von Wargolshausen feiert, dann richtig. Auch jetzt wurden wieder unterschiedlichste Gruppen engagiert, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Der Festzelt neben dem Sportplatz ist sogar noch größer als beim vorhergehenden Jubiläum, damit auch alle Besucher Einlass finden.

Die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren und nähern sich bereits ihrem Ende, da vor der Feier bei einem Kommersabend zunächst verdiente Mitglieder der Feuerwehr geehrt werden. Ein besonderes Ereignis ist dabei, dass Herbert Büttner für seine 35 Jahre als Kommandant ausgezeichnet wird.

So lange stand noch niemals jemand an der Spitze der Löschgemeinschaft, die 1878 aus der Taufe gehoben wurde – und die damals unter ganz anderen Bedingungen für den Feuerschutz sorgen musste. Zwar zählte die Freiwilligentruppe damals schon 43 Personen, doch mussten sie mit Löscheimern und einfachen Holzspritzen ihren Dienst verrichten. Inzwischen hat die Feuerwehr eine moderne Unterkunft und sie wurde vor einigen Jahren mit einem Löschfahrzeug ausgestattet, das den heutigen Anforderungen der Brandbekämpfung gerecht wird.

In seiner Zeit hat der Kommandant eine eingeschworene Truppe zusammengeschweißt, die bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Fests mit großem Engagement beteiligt ist. Schließlich hat die Truppe sich mit dem sechstägigen Event allerhand vorgenommen – aber dafür kommen die Besucher auch auf ihre Kosten. Dank der Unterstützung vieler heimischer Firmen konnten Künstler engagiert werden, die ansonsten kaum auf dem Lande anzutreffen sind.

Das geht schon los mit der ersten Veranstaltung am Mittwoch, 30. Mai, wenn gleich drei DJs von der Lieblingsinsel der Deutschen eine „Mallorca-Party“ abziehen. Bei freiem Eintritt geht es am Donnerstag weiter. Dann steht Fredi Breunig mit den „Blauen Zipfeln“ von der Bamberger Kirchweih auf der Bühne, die für ihre Auftritte bei dem Volksfest bekannt ist.

Mit ihrer „Heavy Volxmusik“ rocken die Troglauer Buam jedes Festzelt. Statt in die Bierarena einer Großstadt kehrt das Quintett am Freitag im beschaulichen Wargolshausen ein.

Die „Münchner Zwietracht“ gilt als die „populärste Oktoberfestband der Welt“. Auf ihren Touren über den ganzen Erdball lockt sie regelmäßig Tausende an und sorgt dafür, dass die Besucher in den Bierzelten toben. Als Vorband spielen am Samstag die Wargolshäuser Musikanten auf.

Am Sonntag geht es eine Spur ruhiger zu – aber dafür umso eher. Nach dem Frühschoppen gibt es zum Klang der „Rhöner Rebellen“ eine kräftige Stärkung an den Essenständen, um dann für den Festumzug gerüstet zu sein. Nachmittags spielen die Herbstädter Musikanten auf, ehe dann die „Styroler“ aus Österreich mit Jux und Gaudimusik für die richtige Stimmung im Zelt sorgen. Der Eintritt ist erneut frei.

Zum Festausklang am Montag wird noch einmal beim Dekanatskaffee ab 14 Uhr für das körperliche Wohl gesorgt. Deftiges Kesselfleisch gibt es danach. Das musikalische Finale bestreitet die Trachtenkapelle aus Frankenheim. Auch an diesem Tag heißt es wieder: Eintritt frei.

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