Hendungen

Weihnachtlich leuchten die Augen an der Hendunger Kirche

Der Kindergarten führte die Geschichte von Wanja auf. Foto: Eckhard Heise

Hendungen liebt sein "Weihnachtsleuchten". Nicht anders lässt sich der kleine, dafür umso gemütlichere Markt zwischen Kirche und Schule deuten. Mit großem Aufwand haben sich wieder viele Hände gerührt, um die Besucher mit einer heimeligen Atmosphäre zu verzaubern. Nur für wenige Stunden wurden Holzhäuschen und Tische gezimmert, Wedel aufgehängt, Lichter angezündet, eine Bühne aufgebaut und der gesamte Boden mit Hackschnitzel ausgelegt. Düfte strömten über den Platz, Musik erklang und Kinder sangen und spielten.

Es gab aber auch manches zu Erstehen. Zum ersten Mal wurde die neue Hendungener Chronik verkauft und konnte bei Mitautor German Schüler erworben werden. Viele kunsthandwerkliche Gegenstände wurde feil geboten, bei denen das Bodenständige ihrer Erzeuger zur Geltung kam. Etwa in den zahlreichen Holzarbeiten, dem Verkauf von Bienenwachsprodukten, selbstgemachten Textilien und Lebensmittelerzeugnissen.

Auf der anderen Seite verfügt Hendungen über einen erstaunlichen künstlerischen Fundus. Die Kolpingfamilie hat ihn zu einer Ausstellung in der Kirche zusammengesucht. Vor allem die zahlreichen Malereien fielen ins Auge, meist mit volkstümlichen oder religiösen Motiven, aber auch eine Reihe von Landschaftsporträts aus Hendungen waren darunter. Vertreten war darüber hinaus moderne, abstrakte Malerei, Kollagen, Fotografien, Holzstelen und -schnitzereien.

Vor allem wirkte jedoch die entspannte Atmosphäre ansteckend. Alle Welt schien "gut drauf" zu sein, die Menschen schlenderten von Stand zu Stand, plauderten, lachten und genossen den Zauber des Augenblicks.

 

            

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