Weisbach

Weisbach: Stimmungsvolles, uriges und zünftiges 37. Oktoberfest

Gruß vom Bierkönig: Rudolf Wappes alias Bierkönig „Gambrinus“ grüßte beim Festzug anlässlich des 37. Weisbacher Oktoberfestes von seinem Thron herab die Gäste. Foto: Marc Huter

Stimmungsvoll, urig und zünftig zugleich: Im 37. Jahr hängt die Messlatte für das Weisbacher Oktoberfest mittlerweile ganz schön hoch. Doch auch in diesem Jahr haben die Organisatoren von der DJK Weisbach wieder alles gegeben, um den Festbesuchern einen unvergesslichen Aufenthalt zu bescheren, der dem Münchner Vorbild in nichts nach steht.

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Oktoberfest Weisbach

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Herrschte sonst immer strahlender Sonnenschein am Oktoberfest-Sonntag, sahen die Wettervorhersagen in diesem Jahr für alle Tage doch eher düster aus. Doch pünktlich zum großen Festumzug am frühen Nachmittag spitzte hinter den Wolken die Sonne hervor, der Wind ließ nach und das Publikum konnte den Festumzug mit vielen kreativen Motivwagen, Trachtengruppen, Musikkapellen und Pferdegespannen in vollen Zügen genießen.

Großer Festumzug mit zahlreichen Mottowagen und Fußgruppen

So grüßte Bierkönig „Gambrinus“, der von Rudolf Wappes seit eh und je dargestellt wird, von seinem Thron herab die Gäste. Gambrinus ist ein legendärer König, der als Erfinder des Bierbrauens gilt. Schon viele Monate vor dem Oktoberfest beginnt Rudolf Wappes jedes Jahr seinen Bart nicht mehr zu stutzen, denn das Markenzeichen von Bierkönig Gambrinus war eben der lange Bart.

Herrlich herausgeputzt: Unter den feschen Trachten-Trägern zum Oktoberfestzug war auch die Kindertanzgruppe des Rhönklubs Unterelsbach. Foto: Marc Huter

Viele herrlich herausgeputzte Kinder waren beim Festzug mit von der Partie, hatten Brezen oder Sträußchen in der Hand und winkten zum begeisterten Publikum hin. Landrat Thomas Habermann grüßte mit seiner Gattin, genauso wie der Landtagsabgeordnete Sandro Kirchner, Bürgermeisterin Birgit Erb, die DJK-Vorstandschaft, viele Gemeinderäte oder Oktoberfest-Gründungsvater Karl Reder.

Alpakas und Rhönschafe gab es zu bestaunen, glänzende Oldtimer-Fahrzeuge und -Traktoren, Kermestänze, Rhöner Landwirtschaft oder auch die Waschtechnik auf dem Waschbrett wurde auf den zahlreichen Mottowagen gezeigt. Der Fußballer- und Feuerwehrnachwuchs der Großgemeinde präsentierte sich genauso wie die Lebenshilfe Unterweißenbrunn oder die Böllerschützen aus Wegfurt. Letztere ließen es nach der riesigen Abschluss-Polonaise auf dem Weisbacher Sportplatz noch einmal richtig knallen.

Lust aufs Oktoberfest wie eh und je: Oktoberfest-Gründer Karl Reder führte den Festzug unter den Ehrengästen mit an. Foto: Marc Huter

Mehrere Bands und Gruppen traten im geschmückten Festzelt auf

Dass wenig später dann doch die Regenschauer einsetzten, störte letztlich niemanden mehr. Im Festzelt herrschte dank der Festmusik der Weisbacher Musikanten unter der Leitung von Heidi Köstler und der launigen Moderation von Michael Haßmüller beste Stimmung. Alle Tische waren vollbesetzt und die Besucher, gekleidet in Lederhose und Dirndl, waren voller Fröhlichkeit und Heiterkeit. In einer Fotobox konnte man sich Erinnerungen gleich mit Heim nehmen. Und die Kinder konnten sich auf der Schiffschaukel, an der Losbude oder im Spieleparadies nach Herzenslust austoben.

Premiere: Die Oberelsbacher Kermesleut waren beim Festzug des 37. Weisbacher Oktoberfestes zum ersten Mal mit von der Partie. Foto: Marc Huter

Musikalisch gelang es „Biba und den Butzelmännern“ am Freitag und „Aeroplane“ am Samstag die Stimmung im Festzelt zum Überkochen zu bringen. Auch die Trachtenkapelle Oberelsbach sorgte zum Frühschoppen am Sonntagmorgen für gute Laune. Die Gruppe „Blech Blasn“ konnte am Sonntagabend sogar noch einen draufsetzen.

Vorsitzender Alois Türpitz zog ein absolut positives Fazit aus dem Verlauf des 37. Weisbacher Oktoberfestes. Gerade am Freitag seien noch deutlich mehr Gäste gekommen als im vergangenen Jahr. Und was für ihn besonders lobenswert ist: Die notwendigen Regeln zur Einhaltung des Jugendschutzes wurden ohne große Diskussionen akzeptiert.

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