SAMBACHSHOF

Welcher Spieletyp sind Sie denn?

(hä) Ernste, konzentrierte Gesichter an einem Tisch, lautes Gelächter und entspannte Mienen an einem anderen. So unterschiedlich können Spiele auf einen wirken und so unterschiedlich sind die Spiele auch in ihrer Handhabung. Um den Spielemarkt besser überschauen zu können hat das vhs-Bildungszentrum am Sambachshof ein Seminar angeboten, bei dem man sich diesem Thema in allen Facetten annähern konnte.
Da kommt Freude auf: Auch den guten alten Tischkicker gibt es in immer wieder neuen Variationen. Bei dieser Version werden die Kicker von unten mittels Magneten bewegt um an den Ball zu kommen.
Da kommt Freude auf: Auch den guten alten Tischkicker gibt es in immer wieder neuen Variationen. Bei dieser Version werden die Kicker von unten mittels Magneten bewegt um an den Ball zu kommen. Foto: FOTO Thomas Hälker

Michael Keim aus Obertheres, der das Seminar leitete brachte den Teilnehmer, die aus ganz Unterfranken angereist waren nicht nur die klassischen Brettspiele näher sondern zeigte auch, wie man mit einfachen Mitteln Spiele gestalten und sich gemeinsam die Zeit vertreiben kann. „Es müssen nicht immer teure Spiele sein um daran Spaß zu haben, man kann auch mit den einfachsten Gegenständen interessante und kreative Dinge anstellen, gerade mit Kindern“, weiß der Spielexperte zu berichten.

Von einfachen Spielen für Kinder bis hin zu komplexen Strategiespielen konnte alles ausprobiert werden und jeder konnte seine Spieleorientierung feststellen.

Geschicklichkeit, Strategie, Würfeln, Denken, Bewegen, Reden – wer meint Spiele finden nur mit Würfel und auf einem Tisch statt, kennt die riesige Auswahl an Angeboten nicht. „Gerade kleine Spieleverlage bieten oft die anspruchsvollsten oder kreativsten Spiele an, wichtig ist ein Spiel in die Hand zu nehmen, das Material zu prüfen und zu schauen ob man damit zurecht kommt. Auch einheimische Produkte, wie Spiele von der Lebenshilfe sind sehr gut geeignet mit Kindern gemeinsam das Spielen zu lernen“, klärt Keim die Seminarteilnehmer auf.

Ziel des Seminar war es, den Teilnehmern Spiele zu zeigen und sie zu spielen und auszuprobieren, den Besuchern zeigen, dass es mehr gibt als die Hüpfburg für Kinder oder „Mensch ärgere dich nicht“ für die großen. „Einfach den Horizont erweitern für neue Möglichkeiten des Spielens.“

„Ich bin ein richtiger Spielemensch. Ich fahr schon mal 100 Kilometer um mich mit Bekannten zum Spielen zu treffen, oder wie hier auf dem Seminar mit gleichgesinnten einen erholsamen Spieleabend zu planen. Es ist bloß schwer, Leute zu finden die dem gleichen Hobby treu sind. Auch junge Leute haben heute wenig Interesse an Brettspielen. Videospiele sind da schon eher angesagt“, berichtet eine Teilnehmerin aus Bad Kissingen.

Auch der jüngste Spielebegeisterte ist angetan von soviel coolen Spielen. „Ich weiß gar nicht was ich mir zu Weihnachten wünschen soll“, freut sich der jüngste Spross der Familie, die gekommen sind um neue Spiele auszuprobieren. Ein gelungenes Seminar für Kleine, wie auch etablierte Hobbyspieler das durch das spielerische herangehen an neue Möglichkeiten des Spielens die ein, oder andere Ideen in den kreativen Köpfen hat heranreifen lassen.

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